Michael Hensel zur geplanten Regierungserklärung des Ministerpräsidenten
Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg, erklärt zur am kommenden Montag – den 21. Mai 2012 – im brandenburgischen Landtag stattfindenden Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg zum aktuellen Stand der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER):
»Dass ein Prestigeprojekt wie der Flughafen BER nicht wie geplant fertiggestellt werden kann, ist eine Riesenpleite für die Verantwortlichen in Berlin und Brandenburg. Neben dem katastrophalen Imageschaden für die beiden Länder entstehen vermutlich auch immense wirtschaftliche Verluste. Doch nicht nur die Fertigstellung des BER verzögert sich, auch der Landtagsneubau in Potsdam liegt nun offenbar nicht mehr im Zeitplan. Einen aufstrebenden Wirtschaftsstandort bewirbt man anders.
Die PIRATEN Brandenburg fordern unter anderem, dass alle Controlling-Berichte der Flughafengesellschaft unverzüglich komplett offengelegt werden. Dabei handelt es sich um Berichte, die dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft vorgelegt wurden und in denen die aktuellen Bauentwicklungen dokumentiert sind. Es ist absolut notwendig, dass die Protokolle der Aufsichtsratssitzungen und auch die Controlling-Berichte öffentlich gemacht werden, um Transparenz herzustellen und Aufschluss über die Ursachen des Debakels um die BER-Eröffnung zu erhalten.
Der Fall BER zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, von Anfang an Öffentlichkeit herzustellen. Wäre frühzeitig über die Probleme diskutiert und beraten worden – und zwar öffentlich – gäbe es jetzt nicht so einen großen Aufschrei. Eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit hätte zuvor sicher auch die anhaltenden Diskussionen um die Flugrouten und ein Nachtflugverbot im Interesse aller Beteiligten positiv beeinflussen können.
Wir erwarten von Ministerpräsident Matthias Platzeck, dass er bei der geplanten Regierungserklärung die politische Verantwortung übernimmt, klar kommuniziert, wie es zu der Verschiebung der Eröffnung kommen konnte und ein realistisches Konzept für die Fertigstellung des Flughafens präsentiert.«
Der kostenlose öffentliche Personennahverkehr der Piraten
Nein! Es heißt fahrscheinlos!
…und zwar aus gutem Grund.
Den Piraten ist natürlich klar, dass der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nicht kostenlos sein kann, wenn dann ist er steuerfinanziert und damit natürlich nicht kostenlos.
Es gibt, soweit ich weiß, kein konkretes Konzept der Piraten für den fahrscheinlosen ÖPNV. Solche Konzepte sind auch schwer zu erstellen, solange kein direkter Einblick in alle tatsächlichen Kosten des ÖPNV vorhanden ist.
Der fahrscheinlose ÖPNV ist möglich und in Wirklichkeit sogar ein Sparprogramm!
In der Stadt Hasselt in Belgien gibt es bereits heute einen fahrscheinlosen ÖPNV, die estnische Hauptstadt Tallinn will den fahrscheinlosen ÖPNV 2013 einführen.
Die Piraten stellen sich vor in Deutschland auch solche fahrscheinlose ÖPNV – Projekte einzuführen, um die Machbarkeit zu prüfen.
Folgendes könnte man sich für Finanzierungskonzepte des ÖPNV vorstellen:
- Die Finanzierung des ÖPNV über eine verpflichtende Umlage für alle Bürger einer Stadt/eines Kreises (wie z.B. bei einem Monatsticket)
- Eine Abgabe auf Hotelübernachtungen oder ähnlichem für Besucher
- Beibehaltung oder Erhöhung der bisherigen steuerfinanzierten Bezuschussung des ÖPNV
- Einsparung beim Fahrschein-Automatenbetrieb
- Einsparung bei der Fahrscheinkontrolle
- Einsparung in der Verwaltung der ÖPNV-Gesellschaften durch die wegfallenden Gebühren, Kontrollen, Automaten, etc.
- Einsparung im Straßenbau, da Straßen entlastet werden
- Weniger wirtschaftliche Schäden, welche durch Stau verursacht werden
- Intelligente Parkraumbewirtschaftung (siehe Hasselt)
Es gibt sicher noch mehr Finanzierungsideen für den fahrscheinlosen ÖPNV. Man kann sich aber schon durch meine Ausführungen vorstellen, dass ein solches Angebot durch die Kosteneinsparungen deutlich günstiger werden würde, als bisher ein Monatsticket.
Ein fahrscheinloser ÖPNV steigert auch die Attraktivität der Benutzung enorm, das Angebot wird dann deutlich häufiger in Anspruch genommen (in Hasselt hat sich das Fahrgastaufkommen mehr als verdreizehntfacht!).
Die Mehrbenutzung hat natürlich auch kostensteigernde Effekte:
- Die Taktung der Fahrten müsste erhöht werden
- Bisher vernachlässigte bzw. eingesparte Linien sollten wieder öffnet werden
- Nacht- und Wochenendnetze müssten wieder ausgebaut werden
Welche aber positive Effekte für die Gesellschaft nach sich ziehen:
- Kinder, arme und alte Menschen, werden wieder mobiler und kommen selbstständig besser zur Schule, zu Freunden, zum Arzt, zum Amt oder zum Einkaufen
- Jugendliche setzen sich Nachts weniger oft angetrunken ans Steuer, weil man nicht anders wegkommt
- Die Umweltbelastung durch den Individualverkehr wird gesenkt
- Das Wohnen auf dem Land wird attraktiver, wenn der ÖPNV regelmäßiger fährt, was die Urbanisierung bremsen kann
- Für die Fahrt zur Arbeit fallen weniger zusätzliche Kosten für Kraftstoff und eigenes Fahrzeug an
Man kann das noch viel weiter denken. Auf jeden Fall würde der fahrscheinlose ÖPNV eine intensive Dynamik in Verkehr und Gesellschaft entwickeln.
Daher ist es lohnenswert den fahrscheinlosen ÖPNV zu fordern und diesen auszuprobieren!
PIRATEN Potsdam-Mittelmark veranstalten kommunalpolitisches Treffen in Bad Belzig
Um die Bürgerinnen und Bürger in Bad Belzig auf das Treffen aufmerksam zu machen, werden die PIRATEN Potsdam-Mittelmark wenige Tage zuvor einen Infostand veranstalten. Am Samstag, den 19. Mai 2012, werden aktive Piraten des Kreisverbandes zwischen 13:00 Uhr und 17:00 Uhr auf dem Marktpatz der Stadt Bad Belzig für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Die PIRATEN Potsdam-Mittelmark laden alle Interessierten herzlich ein, an der kommunalpolitischen Diskussion am 24. Mai 2012 in Bad Belzig teilzunehmen. Veranstaltungsort ist das CASCADA in der Straße der Einheit 30, 14806 Belzig; Beginn ist um 19:00 Uhr.
Neuer Meilenstein: Piratenpartei Brandenburg begrüßt 1000. Mitglied!
Am heutigen 14. Mai 2012 konnte der Landesverband Brandenburg der Piratenpartei Deutschland das 1000. Mitglied begrüßen. Damit ist ein weiterer Meilenstein in der Mitgliederentwicklung erreicht. »Während den etablierten Parteien im Land Brandenburg die Mitglieder weglaufen, gibt es bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen der Piratenpartei positive Entwicklungen«, erklärt Holger Kipp, der für die Mitgliederverwaltung zuständige Generalsekretär in der Piratenpartei Brandenburg. »Die PIRATEN Brandenburg haben innerhalb von nicht einmal vier Jahren ein Mitglieder-Niveau erreicht, von dem Bündnis 90/Die Grünen seit zwei Jahrzehnten träumen. Seit September 2011 konnte die Mitgliederzahl der PIRATEN Brandenburg nahezu verdreifacht werden.« Vor wenigen Tagen traten auch Daniel Domscheit-Berg, ehemaliger Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks und Gründer von OpenLeaks sowie Anke Domscheit-Berg in die Piratenpartei Brandenburg ein.
Bundesweit haben die PIRATEN bereits mehr als 30.000 Mitglieder. »Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass die Piratenpartei in der Bevölkerung als sinnvolle Alternative zu den etablierten Parteien angesehen wird«, freut sich Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg. »Viele Menschen wünschen sich eine Veränderung in der Politik. Sie erkennen, dass die PIRATEN genau dies wollen und für einen völlig neuen Politikstil stehen. Es zeigt uns, dass es mitnichten Desinteresse ist, was die Menschen von politischer Mitwirkung abhält. Neue Mitglieder schätzen bei uns vor allem die offenen und transparenten Strukturen und die Tatsache, dass sie sich einfach aktiv einbringen können, ohne sich erst aufwändig durch Hierarchieebenen kämpfen zu müssen.«
Das Mitgliederwachstum bei der Piratenpartei Brandenburg hält unvermindert an – Grund dafür ist auch, dass die PIRATEN im Land Brandenburg inzwischen flächendeckend mit elf Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden organisiert sind und es somit eine starke Verankerung in den Regionen des Landes gibt. Doch nicht nur die Zahl der Mitglieder wächst stetig: auch die politischen Positionen umfassen inzwischen zahlreiche Themengebiete. Diese politischen Aussagen werden direkt von den Mitgliedern erarbeitet und zusammen beim Landesparteitag abgestimmt. Der nächste Landesparteitag der Piratenpartei Brandenburg, der sich vor allem mit dem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2014 befassen wird, findet am 23. Juni 2012 in Luckenwalde statt.
Termine im April/Mai 2012 (Update)
Zwischen Ende April und Mitte Mai finden folgende Veranstaltungen der Piraten oder Termine mit Beteiligung von Piraten in Potsdam statt:
- Samstag, 28.4. von 10-18 Uhr: CSD connecting Potsdam am Brandenburger Tor (Potsdam)
- Samstag/Sonntag, 28. und 29.4.: Bundesparteitag in Neumünster
- Dienstag, 1.5. von 10 bis 18 Uhr: Infostand der Potsdamer Piraten am Brandenburger Tor (Potsdam)
- Mittwoch, 2.5. um 17 Uhr: Treffen der Hochschulgruppe der Piraten an der Uni Potsdam (Griebnitzsee, Haus 6, Café Bohne)
- Freitag, 4.5. um 18 Uhr: Workshop “Bürgerbeteiligung” der Stadt Potsdam in den Potsdamer Bahnhofspassagen
- Dienstag, 8.5. um 20 Uhr: Thementreffen in der Stadtgeschäftsstelle (August-Bebel-Str. 68, 14482 Potsdam)
- Dienstag, 15.5. um 20 Uhr: Stammtisch im B-West (im Bahnhof Charlottenhof, Potsdam-West)
Mittwoch, 16.5. um 17 Uhr: Treffen der Hochschulgruppe der Piraten an der Uni Potsdam (Griebnitzsee, Haus 6, Café Bohne, ggf. draußen)verschoben auf Freitag
- Freitag, 18.5. um 18 Uhr: Treffen der Hochschulgruppe der Piraten an der Uni Potsdam (Albers, im S-Bahnhof Griebnitzsee)
- Dienstag, 22.5. von 10-15 Uhr: Hochschulgruppenmesse an der Uni Potsdam (Griebnitzsee, Foyer im Haus 6)
- Dienstag, 22.5. um 20 Uhr: Thementreffen (Ort wird noch bekannt gegeben)
Weitere Termine folgen im Laufe des Monats. Gäste sind zu allen Treffen herzlich eingeladen!
Piratenpartei Potsdam-Mittelmark begrüßt 100. Mitglied!
Update erfolgreich installiert – Piratenpartei zieht in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein!
Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen: auch bei der dritten vorzeitig angesetzten Landtagswahl im Jahr 2012 schaffte die Piratenpartei den Sprung ins Parlament. Mit den in Nordrhein-Westfalen erreichten 7,8 Prozent zieht die Piratenpartei im bevölkerungsreichsten Land mit 20 Abgeordneten in das vierte Landesparlament ein. »In Nordrhein-Westfalen haben wir – genauso wie zuvor bereits im Saarland und in Schleswig-Holstein – bewiesen, dass die PIRATEN kein Berliner Phänomen sind. Die Piratenpartei steht für eine neue Art der Politik, die in ganz Deutschland wichtig und lange überfällig ist. Dies gilt in ländlichen Regionen genauso wie in Städten«, erklärt Clara Jongen, zweite Vorsitzende der Piratenpartei Brandenburg.
»Die Piraten in Nordrhein-Westfalen wurden durch die vorzeitig angesetzte Neuwahl ihres Landtages vor große organisatorische Herausforderungen gestellt«, stellt Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg, fest. »Für die PIRATEN Brandenburg war es daher selbstverständlich, den Wahlkampf vor Ort mit aktiven Piraten zu unterstützen und dem Landesverband Nordrhein-Westfalen zudem ein Darlehen in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung zu stellen.« Nach der vierten erfolgreichen Landtagswahl in Folge sind nun schon insgesamt 45 Abgeordnete der PIRATEN in Parlamenten auf Landesebene vertreten. »Dies stimmt uns positiv für die kommenden Kommunal- und Landtagswahlen im Land Brandenburg. Die Erfahrungen der Wahlkämpfe in Berlin, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen sind für uns dabei sehr wertvoll«, so Michael Hensel im Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen für die PIRATEN Brandenburg.
Volksinitiative und Volksbegehren: bedeutende Instrumente der direkten Demokratie
Zum Erhalt der beiden Lausitzer Hochschulen in Cottbus und Senftenberg wurde am 2. Mai 2012 eine Volksinitiative gestartet. Die Initiative “Hochschulen erhalten” richtet sich gegen die Pläne der Wissenschaftsministerin Sabine Kunst, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) und die Hochschule Lausitz (HL) aufzulösen und eine Lausitzer Energie-Universität zu gründen. Für den Erfolg der Volksinitiative werden innerhalb eines Jahres 20.000 Unterschriften benötigt – dann muss sich der Landtag mit dem Thema befassen. Vom 4. Juni 2012 bis zum 3. Dezember 2012 wird im Land Brandenburg darüber hinaus das Volksbegehren zur Durchsetzung eines Nachtflugverbotes am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER) durchgeführt. Dieses Begehren ist dann erfolgreich, wenn mindestens 80.000 gültige Eintragungen in den Eintragungslisten festgestellt werden.
»Bei Volksinitiativen und Volksbegehren handelt es sich um bedeutende Instrumente der direkten Demokratie. Sie ermöglichen Bürgerinnen und Bürgern die Einbringung politischer und gesellschaftlicher Thematiken in ein Parlament«, erklärt Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg. »Die öffentliche Willensbildung und der Aufbau einer starken Zivilgesellschaft ist ein zentrales Anliegen der PIRATEN Brandenburg. Die Ausdehnung des Demokratieprinzips auf alle gesellschaftlichen Bereiche steht im Mittelpunkt. Die Piratenpartei Brandenburg will mehr Mitbestimmung für die Bürgerinnen und Bürger bei kommunalen, regionalen und landesweiten Planungsvorhaben.« Die PIRATEN Brandenburg ermuntern daher alle Bürgerinnen und Bürger – die sich mit den Zielen der Volksinitiative und des Volksbegehrens identifizieren – dazu, von ihren direktdemokratischen Rechten Gebrauch zu machen.
Cottbus bekennt Farbe – Piratenpartei zeigt am 12. Mai 2012 in Cottbus orange!

Für den 12. Mai 2012 plant die NPD Brandenburg erneut eine Demonstration in Cottbus – diese reiht sich in eine Folge von Aufmärschen im gesamten Land Brandenburg ein. Der Aufzug wird als Anti-EU-Kampagne getarnt, um völkisch-nationalistisches Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Die Veranstalter versuchen damit scheinbar einfache Antworten auf die Krisenerscheinungen der EU zu präsentieren. Ein breites Bündnis gesellschaftlicher Akteure will nicht zulassen, dass Rechtsextremisten ihre Ideologien in Cottbus verbreiten – sie werden daher mit bunten Protestaktionen ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Nationalismus in der Stadt setzen. Auch die Piratenpartei Brandenburg und der Regionalverband Südbrandenburg haben sich dem Bündnis angeschlossen und rufen zur Teilnahme am Aktionstag “GRENZENLOS LEBEN OHNE NAZIS” auf.
»Rechtsextremisten haben in Cottbus keinen Platz. Das werden die Cottbuserinnen und Cottbuser am 12. Mai zeigen. Die PIRATEN und alle anderen Demokraten sind dabei, wenn wir entschlossen und friedlich zeigen, dass Cottbus bunt und weltoffen ist und auch bleibt«, führt Matthias Ostrowski, erster Vorsitzender des Regionalverbandes Südbrandenburg, aus. »Wir rufen alle Cottbuserinnen und Cottbuser dazu auf, sich an den friedlichen Aktionen gegen Rechtsextremismus zu beteiligen. Cottbus bekennt Farbe und die Piratenpartei Brandenburg zeigt orange!« Am 12. Mai 2012 wird ab 09:00 Uhr ein multikulturelles Bürgerfrühstück stattfinden; im Anschluss findet ab etwa 10:30 Uhr die Demonstration “GRENZENLOS LEBEN OHNE NAZIS” statt. Treffpunkt ist für beide Veranstaltungen der Brunschwigpark.
»Die PIRATEN Brandenburg wenden sich entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus – alten und neuen Anhängern des Nationalsozialismus darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen«, führt Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg, aus. »Die Piratenpartei Brandenburg duldet keine rassistischen und neonazistischen Aktionen, die gegen die Demokratie und die Menschenwürde gerichtet sind.« Die Piratenpartei Brandenburg steht damit aktiv für die Satzung und das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland sowie Beschlüsse vergangener Bundesparteitage ein.
PIRATEN Brandenburg diskutieren bei Landestreffen in Nauen Anträge zum bevorstehenden Landesparteitag!
Die PIRATEN Brandenburg treffen sich am 12. und 13. Mai 2012 in der etwa 16.000 Einwohner zählenden Stadt Nauen im Havelland, um im Rahmen eines sogenannten Landestreffens bereits erzielte Arbeitsergebnisse zu diskutieren und die programmatische Arbeit zu intensivieren. Bei einem Landestreffen handelt es sich um ein informelles Arbeitstreffen – ohne Beschlusscharakter – an dem sich alle Mitglieder der Piratenpartei und alle Interessierten beteiligen können. Das Landestreffen beginnt am 12. Mai 2012 um 10:30 Uhr und am 13. Mai 2012 um 11:00 Uhr; Veranstaltungsort ist der Volksgarten (Berliner Straße 1, 14641 Nauen).
Da das Landestreffen etwa fünf Tage vor der Antragsfrist für Programm- und Satzungsänderungsanträge zum Landesparteitag stattfindet, wird ein besonderer Schwerpunkt auf die bereits eingereichten Anträge zum Landesparteitag gelegt. Dieser Parteitag wird am 23. Juni 2012 in Luckenwalde stattfinden. »Bislang wurden durch die Mitglieder der PIRATEN Brandenburg insgesamt rund 50 Anträge für das Wahlprogramm zur kommenden Landtagswahl eingereicht«, führt Michael von Gradolewski, Beisitzer im Landesvorstand der Piratenpartei Brandenburg und Organisator des Landestreffens und des Landesparteitages, aus. »Das Themenspektrum beinhaltet dabei unter anderem Anträge zum Datenschutz, zur Transparenz in der Politik und Verwaltung, zum Ausbau demokratischer Mitbestimmungsmöglichkeiten, zur Familien- und Geschlechterpolitik sowie zur Umwelt- und Energiepolitik.« Ebenfalls beim Landestreffen diskutiert werden Anträge zur Bildungspolitik, die bislang allerdings noch nicht offiziell eingereicht wurden.
Cottbus bekennt Farbe – Piratenpartei zeigt am 12. Mai 2012 in Cottbus orange!
Für den 12. Mai 2012 plant die NPD Brandenburg erneut eine Demonstration in Cottbus – diese reiht sich in eine Folge von Aufmärschen im gesamten Land Brandenburg ein. Der Aufzug wird als Anti-EU-Kampagne getarnt, um völkisch-nationalistisches Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Die Veranstalter versuchen damit scheinbar einfache Antworten auf die Krisenerscheinungen der EU zu präsentieren. Ein breites Bündnis gesellschaftlicher Akteure will nicht zulassen, dass Rechtsextremisten ihre Ideologien in Cottbus verbreiten – sie werden daher mit bunten Protestaktionen ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Nationalismus in der Stadt setzen. Auch die Piratenpartei Brandenburg und der Regionalverband Südbrandenburg haben sich dem Bündnis angeschlossen und rufen zur Teilnahme am Aktionstag “GRENZENLOS LEBEN OHNE NAZIS” auf.
»Rechtsextremisten haben in Cottbus keinen Platz. Das werden die Cottbuserinnen und Cottbuser am 12. Mai zeigen. Die PIRATEN und alle anderen Demokraten sind dabei, wenn wir entschlossen und friedlich zeigen, dass Cottbus bunt und weltoffen ist und auch bleibt«, führt Matthias Ostrowski, erster Vorsitzender des Regionalverbandes Südbrandenburg, aus. »Wir rufen alle Cottbuserinnen und Cottbuser dazu auf, sich an den friedlichen Aktionen gegen Rechtsextremismus zu beteiligen. Cottbus bekennt Farbe und die Piratenpartei Brandenburg zeigt orange!« Am 12. Mai 2012 wird ab 09:00 Uhr ein multikulturelles Bürgerfrühstück stattfinden; im Anschluss findet ab etwa 10:30 Uhr die Demonstration “GRENZENLOS LEBEN OHNE NAZIS” statt. Treffpunkt ist für beide Veranstaltungen der Brunschwigpark.
»Die PIRATEN Brandenburg wenden sich entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus – alten und neuen Anhängern des Nationalsozialismus darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen«, führt Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg, aus. »Die Piratenpartei Brandenburg duldet keine rassistischen und neonazistischen Aktionen, die gegen die Demokratie und die Menschenwürde gerichtet sind.« Die Piratenpartei Brandenburg steht damit aktiv für die Satzung und das Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland sowie Beschlüsse vergangener Bundesparteitage ein.
Landtag Schleswig-Holstein jetzt mit mehr Inhalt – PIRATEN schaffen den Sprung ins Parlament!
Die PIRATEN Brandenburg freuen sich über den Einzug von sechs Mitgliedern der Piratenpartei Schleswig-Holstein in den dortigen Landtag und gratulieren ihnen zu dem erfolgreichen Wahlkampf. »Die Wahl in Schleswig-Holstein hat Signalwirkung auf Brandenburg und andere Flächenländer. Speziell Nordrhein-Westfalen – wo in der kommenden Woche ebenfalls ein neuer Landtag gewählt wird – wird von dieser Wahl profitieren«, stellt Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg, nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen fest. »Die Wahl hat gezeigt, dass die PIRATEN in der Bevölkerung als ernstzunehmende Alternative zu den etablierten Parteien angesehen werden. Auch der gute Zuspruch von Erstwählern und ehemaligen Nichtwählern ist ein deutliches und positives Zeichen.«
Clara Jongen, zweite Vorsitzende der Piratenpartei Brandenburg bedankt sich zudem bei den vielen Helfern aus Brandenburg, die den PIRATEN in Schleswig-Holstein tatkräftig zur Seite standen. »Uns war klar, dass die Piraten in Schleswig-Holstein bei der vorzeitig angesetzten Wahl ihres Landtages vor große organisatorische Herausforderungen gestellt werden. Im Rahmen einer Wahlkampfreise waren sieben hilfsbereite Piraten aus Brandenburg drei Tage lang bei Infoständen und bei der Verteilung von Informationsmaterialien vertreten.« Mit den in Schleswig-Holstein erreichten 8,2 Prozent der Wählerstimmen zieht die Piratenpartei mit sechs Abgeordneten in das dritte Landesparlament ein. Die PIRATEN Brandenburg wünschen auch den Piraten in Nordrhein-Westfalen viel Erfolg für die in der kommenden Woche anstehende Landtagswahl und sind zuversichtlich, dass der Sprung ins Parlament auch in diesem Land gelingen wird.
PIRATEN im “Knast”
Am Donnerstag, den 24.5., treffen sich die PIRATEN Oberhavel in Kremmen im Bistro “Knast” (im Theater “tiefste Provinz”, Scheunenweg 10/11, 16766 Kremmen). Themen des Treffens sind u.a. die kommunalpolitischen Ziele der Piratenpartei. Los geht es ab 20 Uhr.
Die PIRATEN Oberhavel treffen sich zweimal monatlich; je einmal in Oranienburg und einmal an wechselnden Orten im ganzen Kreis. Im März fand ein Treffen in Fürstenberg statt, im April in Zehdenick.
PIRATEN bei den Senioren der IG Metall
Am 23. und 24.4. traf sich der Seniorenarbeitskreis der IG Metall Oberhavel zu einem zweitägigen Seminar in Finow bei Eberswalde. Einer der eingeladenen Referenten war David Salz vom Kreisverband Oberhavel der Piratenpartei. Die Gewerkschafter wollten mehr über die aufstrebende Piratenpartei und deren politische Vorstellungen erfahren. Schwerpunkte der Diskussion waren die Arbeitsweise der PIRATEN, z.B. wie das Parteiprogramm gemeinsam von allen Mitgliedern erarbeitet wird und wie das Internet in diesem Prozess hilft. Kritische Nachfragen gab es zum Thema Rechtsextremismus bei den PIRATEN; hier wurde auf das Parteiprogramm verwiesen, das jeder Art von rechtem Gedankengut eine klare Absage erteilt. Auf besonderes Interesse stieß die Sozialpolitik der PIRATEN. Das Konzept des „Bedingungslosen Grundeinkommens“ (BGE) war vielen Teilnehmern noch völlig unbekannt und wurde leidenschaftlich diskutiert.
Ein zweite, ähnliche Veranstaltung ist für den Herbst geplant.
Verantwortung übernehmen?
Der Spitzenkanditat der Piraten Schleswig-Holstein Torge Schmidt hat in einem Interview mit Hannah Beitzer geäußert, dass die Piraten auch Verantwortung übernehmen sollten.
Piraten in Schleswig-Holstein: Torge Schmidt im Interview – Politik – sueddeutsche.de sueddeutsche.de/politik/torge-… via @SZ
— Hannah Beitzer (@HannahBeitzer) May 5, 2012
Ich glaube er hat recht, denn so kann ein Teil der doch recht zahlreichen Inhalte schneller und besser umgesetzt werden. Deutlich besser, als wenn man (wie in Berlin) gegen eine Regierung ankämpft, die trotz Widerstand der Opposition jeden Scheiß durchbringen kann.
Sicher werden wir als Politneulinge damit ins kalte Wasser geworfen und wir müssen wahnsinnig viel lernen. Aber wir sind doch auch bereit dies zu tun!
Christopher Lauer hat im Interview mit Phoenix auf dem Bundesparteitag in Neumünster auf die Frage, ob die Piraten mitregieren wollen, sehr gut geantwortet (ab 1:37:12):
(Video von phoenix auf YouTube)
Bieten wir also am besten an, dass wir inhaltlich zusammenarbeiten wollen. Denn genau das wollen wir ja auch! Die anderen Parteien sind im Zugzwang. Wir haben im Grunde nichts zu verlieren.
Wer mit den Piraten eine Regierung bilden möchte:
- Muss sich z.B. darauf einstellen, dass Koalitions- und Regierungsgespräche öffentlich stattfinden.
- Und damit abfinden, dass es keinen Koalitionszwang gibt.
Ein Koalitionsvertrag, wenn es denn unbedingt einen geben muss
, müsste eben das, auch berücksichtigen. Wenn andere Parteien bereit ist, dies mitzumachen, haben wir politische Dogmen durchbrochen und viel erreicht!
Lasst uns die Zusammenarbeit anbieten! Es liegt nicht an uns, wenn andere nicht auf diese Bedingungen eingehen möchten.
Citylauf Cottbus: Piratenpartei setzt sich bei Staffellauf gegen 23 weitere Mannschaften durch und erreicht Platz 1!
Laufstarke Mitglieder der Piratenpartei Brandenburg konnten beim 21. Cottbuser Citylauf am heutigen Samstag, den 5. Mai 2012, den ersten Platz belegen. Die Staffel der PIRATEN Brandenburg konnte den 7,7-Kilometer-Firmen-Cup-Staffellauf (1×1,3 Kilometer und 2×3,2 Kilometer), der durch den Puschkinpark und entlang der Spree verlief, in einer Gesamtzeit von 29:18,6 Minuten beenden. Damit erreichten die Läufer – die Cottbuser Rico Bogacz, Christian Schulz und Jörg Biesold – in der Gesamtwertung den ersten Platz vor dem “BTU-Laufteam” (29:59,9 Minuten) und vor der Mannschaft “Reha Vita Männer” (30:02,9 Minuten). Bereits im Vorjahr konnte die identische PIRATEN-Mannschaft den zweiten Platz belegen. Alle Ergebnisse des Firmen-Cup-Staffellaufs – an dem sich insgesamt 24 Mannschaften beteiligten – sind auf den Seiten des Leichtathletik Club Cottbus e.V. zu finden.
Citylauf Cottbus: Piratenpartei setzt sich bei Staffellauf gegen 23 weitere Mannschaften durch und erreicht Platz 1!
Frühling der Freiheit 2.0 – Bericht vom 1. Mai in Potsdam
Am vergangenen Dienstag, dem 1. Mai, verteilten Potsdamer Piraten vor dem Brandenburger Tor erneut Flyer und informierten Interessierte über die Themen und Arbeitsweise der Piratenpartei. Ein besonderer Fokus lag auf den Themen Partizipation, unserem Verhältnis zum Rechtsextremismus und dem am vergangenen Wochenende veranstalteten Bundesparteitag. Zahlreiche Potsdamer Piraten haben daran teilgenommen und konnten viele Vorurteile ausräumen und ein Verständnis für unsere Arbeitsweise und basisdemokratischen Prozesse schaffen. Die klare Distanzierung vom Rechtsextremismus wurde begrüßt und es herrschte ein reges Interesse an unserem Grundsatzprogramm.

Die vielen Gespräche haben erneut gezeigt, dass viele Menschen keineswegs politikverdrossen sind, sondern ein großes Interesse daran haben, sich zu beteiligen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher des Infostands, die ihre Teilnahme an künftigen Treffen der Potsdamer Piraten zugesagt haben und in einigen Fällen sogar noch am Infostand einen Mitgliedsantrag ausgefüllt haben.
MOL-Piraten beim Sport- und Volksfest in Rehfelde
So mancher Blick ließ erkennen, dass man durchaus erstaunt über die Anwesenheit der Piraten beim diesjährigen Sport- und Volksfest in Rehfelde war. Die Neugierde siegte dann auch bei dem Einen oder Anderen, so dass man sich direkt am Infostand über die Piraten informierte. Und wer sich nicht traute, uns anzusprechen, bekam einfach unser Infomaterial in die Hand gedrückt…
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Petra, Lutz und Peter, die organisiert, aufgebaut und in der prallen Sonne den ganzen Tag durchgehalten haben, um die Piraten in Rehfelde am Infostand zu vertreten.
Und ein extra Dankeschön geht an unsere beiden Neumitglieder aus Rehfelde, die erst ihren Mitgliedsantrag ausfüllten und dann aktiv beim Infostand mitmachten und Flyer verteilten!
jk
interessanter Themenabend in Bad Freienwalde
Ja sicherlich hätten sich gern noch mehr Zuhörer beim ersten Piratentreffen in Bad Freienwalde einfinden können, wie auch schon die Märkische Oderzeitung anmerkte.
Um so spannender wurde dann aber die Diskussion zwischen den Zuhörern und den Piraten im Anschluss an den Vortrag über Liquid Feedback, den Jens Knoblich vorbereitet hatte.
Hier wurde auch deutlich, dass die Piraten kein fertiges Modell liefern wollen, sondern einfach die bestehenden Spielregeln in der Politik aufbrechen wollen, um neuen Ideen eine Chance zu geben. Liquid Feedback ist dabei ein guter Ansatz, um das bestehende Modell der repräsentativen Demokratie(Wahlen alle paar Jahre) mit Elementen der direkten Demokratie zu vereinen.
Da dieser Themenabend von den Anwesenden als sehr positiv eingeschätzt wurde, werden auch zukünftig in anderen Städten des Landkreises solche Themenabende stattfinden.
Welttag der Pressefreiheit: Die Pressefreiheit muss auch in Demokratien verteidigt werden
Zum heutigen Welttag der Pressefreiheit erinnern die PIRATEN Brandenburg daran, wie wichtig es für Journalisten ist, frei und unabhängig arbeiten zu können. Diese Freiheit und Unabhängigkeit ist jedoch weltweit in Gefahr.
Eine der Hauptgefahren für die Pressefreiheit stellt, neben der klassischen Zensur, die Vorratsdatenspeicherung dar. Mit der damit verbundenen Überwachung wird der Schutz von Quellen unmöglich gemacht: Anonyme Hinweise, denen investigative Journalisten derzeit noch ungestört nachgehen, können in Zukunft zurückverfolgt und überwacht werden.
Jeder Telefonanruf, jede SMS verrät, wer mit wem kommuniziert hat, welche Geräte dabei benutzt wurden und in welche Funkzellen diese eingewählt waren. Jede E-Mail verrät, wer sich mit wem austauscht, welche IP-Adresse dabei genutzt wurde und welche IP-Adresse beim Abruf des Mailkonten verwendet wurde. Damit wird die Kommunikation eines Journalisten mit seiner Quelle nicht nur nahezu unmöglich gemacht, sondern die Arbeit und der Journalist selbst können damit weitgehend überwacht werden – und das ohne jede richterliche Kontrolle.
»Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Viele Skandale in der Vergangenheit konnten nur aufgedeckt werden, weil sich anonyme Hinweisgeber an verantwortungsvolle Journalisten wenden konnten. Die Überwachungsmöglichkeiten, welche die Vorratsdatenspeicherung bietet, werden dieses Vertrauen nachhaltig zerstören. Damit wird der Pressefreiheit großer Schaden zugefügt«, stellt Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg, fest. »Mit dieser Form der Überwachung wird eine Zensur durch die Hintertür etabliert, da unabhängiges Arbeiten von Journalisten eingeschränkt beziehungsweise unmöglich gemacht wird. Die drohende Überwachung bei unbequemen Artikeln wird zu einer Selbstzensur führen und damit einer demokratischen und offenen Gesellschaft zuwider laufen.«
Die Vorratsdatenspeicherung wurde bereits im Jahre 2010 nach einer erfolgreichen Klage vor dem Bundesverfassungsgericht verboten. Der jetzige Entwurf des Innenministeriums geht jedoch sehr viel weiter als das bereits für verfassungswidrig erklärte Gesetz von 2007. Die Piratenpartei Brandenburg stellt sich weiterhin dem Kampf gegen jede Art der ausufernden Überwachung der Bevölkerung und der Beschneidung der publikativen Gewalt unter dem Deckmantel des Rechtsstaates.
Piratentreffen in Michendorf
Die Piraten in Potsdam-Mittelmark treffen sich regelmäßig jeden zweiten Donnerstag zu Stammtischveranstaltungen. Das letzte dieser Treffen fand in Werder statt, das nächste wird am 03.05.2012 in Michendorf um 18.30 Uhr statt finden. Der Termin kann eingesehen werden unter :
http://www.piratenbrandenburg.de/termine/
Im Anschluss findet die Vorstandssitzung des Kreises statt. Solche Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen.
1 Jahr “Liederbuch-Aktion des Musikpiraten e.V.” – fast dreiviertel aller Kindertagesstätten im Land Brandenburg erhielten bislang kostenloses Liederbuch!
Am heutigen 1. Mai 2012 jährt sich die Liederbuch-Aktion des Musikpiraten e.V. zum ersten Mal. Seit dem 1. Mai 2011 wurden durch die Piratenpartei Brandenburg und zahlreiche weitere Aktive fast 1300 der insgesamt rund 1800 Kindertagesstätten im Land Brandenburg mit einem kostenlosen Liederbuch beliefert – dies entspricht mehr als 70 Prozent. Abgeschlossen wurde die Aktion bereits in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) sowie in den Landkreisen Oberhavel, Oder-Spree und Potsdam-Mittelmark. In zahlreichen weiteren Regionen, unter anderem den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Teltow-Fläming sowie der Landeshauptstadt Potsdam steht die Verteilung der letzten Liederbücher kurz bevor.
»Der Musikpiraten e.V. sorgt mit diesen kostenlosen Liederbüchern dafür, dass in den Kindertagesstätten auch in Zukunft fröhlich gesungen werden kann und die Kinder somit schon frühzeitig entdecken können, wie schön es sein kann, gemeinsam zu musizieren«, führt Christoph Brückmann, Mitglied der Piratenpartei und Organisator der Aktion im Land Brandenburg, aus. »Der Dank für die Durchführung dieser Aktion gebührt dem Musikpiraten e.V. und allen engagierten Unterstützern bei der Verteilung! Unser erklärtes Ziel ist es, auch die verbleibenden Kinderbetreuungseinrichtungen im Land Brandenburg zeitnah mit kostenlosen Liederbüchern zu versorgen – dafür sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen!« Als Ansprechpartner für interessierte Helfer steht Christoph Brückmann per E-Mail unter c.brueckmann@piratenbrandenburg.de zur Verfügung.
Hintergrund:
Ausgangspunkt der Aktion war, dass die GEMA im Auftrag der VG Musikedition deutschlandweit Kindertagesstätten angeschrieben hat. In diesem Schreiben machte die GEMA darauf aufmerksam, dass das Anfertigen von Kopien von Notenblättern einer Genehmigung der Rechteinhaber bedarf. Für die Einrichtungen entstehen dabei zum einen Kosten, zum anderen aber auch ein hoher Verwaltungsaufwand da jede einzelne Kopie an die GEMA gemeldet werden muss. Dies ist allerdings nur notwendig, wenn die Kopien von Noten angefertigt werden, die noch urheberrechtlich geschützt sind – in Deutschland erlischt dieser Schutz 70 Jahre nach dem Tod der Urheber.
Der Musikpiraten e.V. initiierte daher eine Aktion, in dessen Rahmen allen Kindertagesstätten ein Liederbuch mit gemeinfreien Kinderliedern zur Verfügung gestellt wird. »Damit sich die Erzieher und Erzieherinnen nicht noch aufwändig um die Recherche kümmern müssen, ob nun ein Lied gemeinfrei ist oder nicht, werden wir ein Liederbuch mit ausschließlich gemeinfreien Kinderliedern erstellen«, führte Christian Hufgard, der erste Vorsitzende des Vereins, zu Beginn der Aktion aus. »Unser Ziel ist, allen 50.299 Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland mindestens ein Liederbuch zukommen zu lassen – und zwar kostenlos.« Die in diesen Liederbüchern abgedruckten Liedtexte können durch die Erzieherinnen und Erzieher also problemlos kopiert werden, ohne dies an die GEMA melden und knappe finanzielle und personelle Ressourcen in Anspruch nehmen zu müssen.
Vorstandssitzung am 07.05.
Ahoi,
wir laden alle Interessenten herzlichst zur nächsten Vorstandssitzung am 07.05.2012 ein:
- Ort: Mittelstr. 47, 14641 Nauen
Beginn: 19:00 Uhr
Vorläufige Tagesordnung:
-
TOP 1: Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
-
TOP 2: Formalien der Sitzung
-
TOP 2.1: Wahl des Versammlungsleiters
-
TOP 2.2: Wahl des Protokollführers
-
TOP 2.3: Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
-
TOP 2.4: Feststellung der Beschlussfähigkeit
-
TOP 2.5: Abstimmung über die Öffentlichkeit der Sitzung
-
TOP 2.6: Genehmigung der Aufzeichnung und Übertragung der Sitzung
-
TOP 2.7: Abstimmung über die Tagesordnung
-
TOP 2.8: Bestätigung des Protokolls der letzten Sitzung
-
TOP 3: Bericht des Schatzmeisters
-
TOP 4.1: Mitgliederzahlen des Kreisverbandes
-
TOP 4.2: Finanzen des Kreisverbandes
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TOP 5: Anträge an den Kreisvorstand
-
TOP 6: Beschlüsse durch den Kreisvorstand
-
TOP 6.1: Veröffentlichung von Umlaufbeschlüssen
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TOP 6.2: Behandlung von Beschlussvorlagen
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TOP 7: Anfragen an den Kreisvorstand
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TOP 8: Sonstiges / Verschiedenes
-
TOP 9: Termin der nächsten Sitzung
-
TOP 10: Verabschiedung und Schließung der Sitzung
Neuer Kreisvorstand gewählt – Transparenz in Verwaltung und Politik gefordert
Am 26.04.2012 wählte der Kreisparteitag einen neuen Vorstand. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
- Vorsitzender: Oliver Huth
- stellv. Vorsitzender: Raimond Heydt
- Kreiskassierer: Andreas Kroll
- Beisitzer: Rene Streich und Hans-Jörg Ghula
Folgender Programmpunkt wurde auf dem KPT beschlossen:
Transparenz in Verwaltung und Politik
Das Verwaltungshandeln und die politische Entscheidungsfindung soll für den
Bürger durchschaubar und leicht verständlich sein. Informationen sollen
frühestmöglich, uneingeschränkt, maschinenlesbar und niedrigschwellig zur
Verfügung gestellt werden. Das schließt insbesondere eine Veröffentlichung
im Internet ein.
Um diesen Anspruch umzusetzen hat die Piratenpartei (Kreisverband
Havelland) auf ihrem Parteitag am 26.04.2012 in Nauen folgenden
Programmpunkt einstimmig verabschiedet:
Die Piratenpartei Havelland fordert alle Verträge und Gutachten einer
Gebietskörperschaft (Gemeinde, Amt, Stadt, Landkreis) komplett und
kostenlos öffentlich zugänglich zu machen. Der Ausschluss der
Öffentlichkeit von Sitzungen oder Ausschüssen ist auf ein absolutes Minimum
zu beschränken. Geheime Sitzungen sollen in jedem Einzelfall öffentlich
begründet und beschlossen werden. Protokolle öffentlicher Sitzungen und von
Ausschüssen sollen sofort und vollständig online verfügbar gemacht werden.
Änderungen am Protokoll sind transparent darzustellen und zu begründen.
Alle Sitzungen sind live zu übertragen und gleichzeitig aufzuzeichnen.
Diese Aufzeichnungen unterliegen wie die Protokolle der
Informationsfreiheit und sind entsprechend zu veröffentlichen.
“Dieser Antrag beschreibt ein Kernanliegen der PIRATEN. Er ist ein
Versprechen an alle Bürgerinnen und Bürger und eine klare Ansage an die
etablierten Parteien endlich Schluss zu machen mit der
Hinterzimmerpolitik”, so Raimond Heydt, Initiator des Antrags.
Kurzbericht: Thementreffen “Bürgerbeteiligung”
Am Dienstag fand in der Landesgeschäftsstelle der Piratenpartei Brandenburg das Potsdamer Thementreffen “Bürgerbeteiligung” statt. Ein Anlass dafür war die Auftaktveranstaltung zum Potsdamer Bürgerhaushalt in der vergangenen Woche, die ebenfalls von einigen Piraten besucht wurde. Ziel des Thementreffens war, über Konzepte zu sprechen, wie man Bürgerbeteiligung in Potsdam ermöglichen und verbessern kann – und uns zunächst einmal darüber klar zu machen, was wir uns als Piraten und Potsdamer Bürger unter Bürgerbeteiligung vorstellen.
Im Laufe der Diskussion haben sich bei dem Treffen folgende zentrale Punkte herauskristalisiert:
- Es gibt nicht das Konzept für Bürgerbeteiligung. Bürgerbeteiligung muss vielmehr als Prozess verstanden werden, der alle Entscheidungen von Politik und Verwaltung begleitet.
- Dazu ist es wichtig, dass Bürger wissen, worüber geredet wird; an welchen Stellen es überhaupt möglich ist, sich einzubringen. Die AG Bürgerbeteiligung hat dazu bereits gute Ansätze ausgearbeitet.
- Plattformen wie “Der Maerker” sind dabei im Ansatz gut, greifen aber deutlich zu kurz. Ein Stück weiter geht das Projekt “Frankfurt gestalten” aus Frankfurt/Main, bei dem auf einer Karte visualisiert wird, an welcher Stelle der Stadt es Themen gibt, über die diskutiert wird. Dabei sind sowohl Initiativen der Verwaltung, der Politik und Anregungen von Bürgern dargestellt.
- Eine solche Plattform kann nur funktionieren, wenn Stadtverwaltung und Politik auf das OpenData-Prinzip setzen und alle Daten frei zur Verfügung stellen, die für Bürger relevant sind. Ziel der Piraten ist es, solche Vorhaben zu fördern.
Diese Zusammenstellung zeigt einige wichtige Punkte, über die wir beim Thementreffen ausführlich gesprochen haben. Die Konkretisierung dieser Ideen findet künftig in einer Arbeitsgruppe statt, die ihre Ideen und Ergebnisse regelmäßig auf den Arbeitstreffen der Potsdamer Piraten vorstellen wird. Eine weitere Arbeitsgruppe wird sich mit konkreten Vorschlägen für den Bürgerhaushalt 2013/2014 beschäftigen. Zudem findet am 4.5. um 18 Uhr in den Potsdamer Bahnhofspassagen der Workshop “Bürgerbeteiligung” von der Stadt Potsdam statt, einige Potsdamer Piraten werden daran teilnehmen.
Das vollständige Protokoll des Treffens wird in Kürze im Wiki zu finden sein und hier verlinkt.
Einladung zur Vorstandssitzung am 08. Mai 2012
Ahoi Piraten,
hiermit lade ich alle Interessierten zur Vorstandssitzung des Regionalverbandes Barnim-Uckermark am 08. Mai 2012 um 20:00 ein. Dies ist eine Online-Sitzung, und zwar auf dem Mumble-Server: mumble.piratenbrandenburg.de, siehe https://wiki.piratenbrandenburg.de/Mumble. Denkt bitte daran, die richtige Software zu installieren (http://mumble.sourceforge.net/).
Server: mumble.piratenbrandenburg.de
Raum: LV Brandenburg/Kreise und Regionen/RV BARUM
Padlink: https://barum.piratenpad.de/2012-05-08
Die vorläufige Tagesordnung lautet:
TOP 1 Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
TOP 2 Formalien der Sitzung
TOP 2.1 Wahl des Versammlungsleiters
TOP 2.2 Wahl des Protokollführers
TOP 2.3 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
TOP 2.4 Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2.5 Abstimmung über die Öffentlichkeit der Sitzung
TOP 2.6 Genehmigung der Aufzeichnung der Sitzung
TOP 2.7 Abstimmung über die Tagesordnung
TOP 2.8 Bestätigung des Protokolls der letzten Sitzung
TOP 3 inkrementelle Tätigkeitsberichte und laufende Vorgänge
TOP 4 Kennzahlen
TOP 5 Anträge und Beschlüsse
TOP 6 Sonstiges
TOP 7 Termin der nächsten Sitzung
TOP 8 Verabschiedung und Schließung der Sitzungen
Mit freundlichen Grüßen,
Veit Göritz
1. Vorsitzender Regionalverband Barnim-Uckermark
Einladung zur Vorstandssitzung am 08. Mai 2012
Ahoi Piraten,
hiermit lade ich alle Interessierten zur Vorstandssitzung des Regionalverbandes Barnim-Uckermark am 08. Mai 2012 um 20:00 ein. Dies ist eine Online-Sitzung, und zwar auf dem Mumble-Server: mumble.piratenbrandenburg.de, siehe https://wiki.piratenbrandenburg.de/Mumble. Denkt bitte daran, die richtige Software zu installieren (http://mumble.sourceforge.net/).
Server: mumble.piratenbrandenburg.de
Raum: LV Brandenburg/Kreise und Regionen/RV BARUM
Padlink: https://barum.piratenpad.de/2012-05-08
Die vorläufige Tagesordnung lautet:
TOP 1 Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
TOP 2 Formalien der Sitzung
TOP 2.1 Wahl des Versammlungsleiters
TOP 2.2 Wahl des Protokollführers
TOP 2.3 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
TOP 2.4 Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2.5 Abstimmung über die Öffentlichkeit der Sitzung
TOP 2.6 Genehmigung der Aufzeichnung der Sitzung
TOP 2.7 Abstimmung über die Tagesordnung
TOP 2.8 Bestätigung des Protokolls der letzten Sitzung
TOP 3 inkrementelle Tätigkeitsberichte und laufende Vorgänge
TOP 4 Kennzahlen
TOP 5 Anträge und Beschlüsse
TOP 6 Sonstiges
TOP 7 Termin der nächsten Sitzung
TOP 8 Verabschiedung und Schließung der Sitzungen
Mit freundlichen Grüßen,
Veit Göritz
1. Vorsitzender Regionalverband Barnim-Uckermark
Comic: Der Infotisch
Melinda hat ihren dritten Comic veröffentlicht.
Hintergrund:
Dieses Mal geht es um einen Infotisch, nach dem seit längerer Zeit unter den Piraten des Landesverbands Brandenburg gesucht wird. Ich weiß gar nicht, ob sich dieser inzwischen wieder angefunden hat. Melinda hatte in ihrem Comic eine andere Idee wohin der Tisch verschwunden sein könnte.
Falls die Schrift zu klein sein sollte einfach auf die Grafik klicken, dann wird der Comic in Originalgröße dargestellt. Viel Spaß beim Lesen!

Der Infotisch von Melinda Mosbacher steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.
Piraten – Wir Anarchisten.

N24 zitierte die “Attacke” des CSU Politikers Herrmann folgendermaßen: Die Ideen der Piraten seien zum Teil eine “anarchistische Konzeption”, zum Teil illusionär. “Was die Grünen vor dreißig Jahren über Bord geworfen haben, das fischen die Piraten jetzt wieder aus dem Meer.”
Ich nehme das Kompliment gern an, Herr Herrmann! Ich finde nur die Attacke nicht, denn was der Mann sagt, stimmt in diesem (eventuell seltenen) Fall.
Nun kann man das Wort “Anarchie” als Attacke auffassen oder einfach einmal über “anarchistische Konzeption” nachdenken.
Anarchie bezeichnet “einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft” und wird leider umgangssprachlich Synonym mit dem Wort Anomie benutzt.
Die Piraten sind mindestens herrschaftskritisch! Wir organisieren uns basisdemokratisch. Unsere Vorstandsmitglieder haben die Entscheidungen der Parteibasis zu transportieren und nicht zu sagen in welche Richtung die Partei geht. Entscheidungen treffen wir gemeinschaftlich, in möglichst großen Zusammenkünften auf Parteitagen oder aber mit Hilfe von Liquid Democracy-Tools. Ja, das ist eine “anarchistische Konzeption”, in der niemand herrscht!
Auch wenn die Piraten manchmal etwas chaotisch wirken, mit der Anomie und dem Fehlen von Werten, Normen, Regeln oder Ordnung hat das nun wirklich nichts zu tun.
Und auch hier hat Herrmann recht: Die Grünen haben ihre basisdemokratischen Ideen vor 30 Jahren über Bord geworfen.
Allerdings haben wir heute etwas, was der Herr Herrmann nicht versteht bzw. wovor er Angst hat: Es nennt sich Internet.
Und Internet ermöglicht herrschaftsfreie Organisation, selbst in sehr großen Netzwerken. Den Grünen fehlte dies, uns nicht.
Und tatsächlich wollen wir diese “anarchistische Konzeption” auch in die Gesellschaft tragen.
Wir wollen: Partizipation und Transparenz.
Partizipation, also Beteiligung von all denen die sich beteiligen möchten, um Herrschaft und Macht zu teilen.
Transparenz, um überprüfbar zu machen, von wem die heute Herrschenden beeinflusst werden. (Lobbyismus)
Die Piratenpartei hat natürlich auch (hervorragende!) Inhalte.
Aber in diesem Artikel geht es um den Politikstil der Piraten.
Stil lässt sich nicht rechts oder links verorten und ist meiner Meinung nach noch weit wichtiger als jeder Inhalt!
Denn genau das grenzt die Piraten auch von jeder der größeren Parteien klar ab!
Was wir als Piraten unbedingt beachten sollten:
Bei Wahlen zu Volksvertretungen müssen wir darauf acht geben, dass unsere Kandidaten genau das verinnerlicht haben.
Wir brauchen keine Piraten als Volksvertreter die Macht besitzen wollen. Wir brauchen Piraten als Volksvertreter die ihre Macht teilen wollen!
Wir wollen das politische System verändern. Und wir müssen darauf achten, dass das System nicht uns verändert, wie dies einst bei den Grünen der Fall war.
Menschen wie Herrmann oder auch manche Medienvertreter, welche uns Inhaltslosigkeit und anderes vorwerfen, befinden sich hier in der Verteidigungsrolle. Wir greifen mit unserem basisdemokratischen Stil, einer “anarchistische Konzeption”, bestehende Herrschaftsstrukturen an.
Heute herrschen “die da oben”. Jene mit politischem Einfluss, jene mit Geld und auch jede die die Meinungs- und Wissenshoheit haben.
Das Internet (“der rechtsfreie Raum”), mit seinen Möglichkeiten Wissen und Informationen für Jeden zugänglich zu machen und alle zu beteiligen ist für sie eine große Gefahr.
Für die große Mehrheit, und diejenigen die auch gewillt sind Macht in all seinen Formen zu teilen, ist das Internet eine große Chance.
“Frühling der Freiheit” geht in die nächste Runde – Infostand der Piratenpartei am 21. April 2012 in Bernau bei Berlin
Bereits Mitte März 2012 haben Mitglieder der Piratenpartei Brandenburg in zehn brandenburgischen Städten bei strahlendem Sonnenschein den “Frühling der Freiheit” ausgerufen. Im Rahmen von Infoständen informierten dabei rund 60 aktive Piraten über aktuelle Themen wie die Vorratsdatenspeicherung (VDS), das Handelsabkommen ACTA oder die elektronische Gesundheitskarte (eGK). »Bunt und mit blühenden Argumenten haben vor etwa einem Monat zahlreiche Aktive auf einige unserer Themen aufmerksam gemacht. Der Tag hat gezeigt, dass die PIRATEN durch die ehrenamtliche Arbeit vieler Mitglieder und Sympathisanten in der Lage sind, aktiv das politische Geschehen mitzugestalten«, resümierte Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg.
Aufgrund des großen Erfolgs dieses ersten Aktionstages – insgesamt konnten in den zehn Städten mehr als 3000 Bürgerinnen und Bürger über grundrechts- und freiheitseinschränkende Maßnahmen informiert werden – geht der “Frühling der Freiheit” nun in die nächste Runde.
Am 21.04.2012 in Bernau auf dem Wochenmarkt in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr werden die PIRATEN des Regionalverbandes Barnim-Uckermark wieder mit einem Infostand vertreten sein.
“Frühling der Freiheit” geht in die nächste Runde – Infostand der Piratenpartei am 21. April 2012 in Bernau bei Berlin
Bereits Mitte März 2012 haben Mitglieder der Piratenpartei Brandenburg in zehn brandenburgischen Städten bei strahlendem Sonnenschein den “Frühling der Freiheit” ausgerufen. Im Rahmen von Infoständen informierten dabei rund 60 aktive Piraten über aktuelle Themen wie die Vorratsdatenspeicherung (VDS), das Handelsabkommen ACTA oder die elektronische Gesundheitskarte (eGK). »Bunt und mit blühenden Argumenten haben vor etwa einem Monat zahlreiche Aktive auf einige unserer Themen aufmerksam gemacht. Der Tag hat gezeigt, dass die PIRATEN durch die ehrenamtliche Arbeit vieler Mitglieder und Sympathisanten in der Lage sind, aktiv das politische Geschehen mitzugestalten«, resümierte Michael Hensel, erster Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg.
Aufgrund des großen Erfolgs dieses ersten Aktionstages – insgesamt konnten in den zehn Städten mehr als 3000 Bürgerinnen und Bürger über grundrechts- und freiheitseinschränkende Maßnahmen informiert werden – geht der “Frühling der Freiheit” nun in die nächste Runde.
Am 21.04.2012 in Bernau auf dem Wochenmarkt in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr werden die PIRATEN des Regionalverbandes Barnim-Uckermark wieder mit einem Infostand vertreten sein.
Schleswig-Holstein: Wahlkampfhelfer aus dem Barnim wieder auf Tour
Schleswig-Holstein: Wahlkampfhelfer aus dem Barnim wieder auf Tour
Kreisparteitag am 26.04. in Nauen
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Volksgarten Nauen
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Berliner Str.1
-
14641 Nauen,
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Beginn: 19:15 Uhr
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Akkreditierung
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Eröffnung durch den Vorstand
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Wahl des / der Versammlungsleiter(s)
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Wahl der Protokollführer
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Beschluss über die Zulassung von Gästen / Stream
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Beschluss der Wahl- und Geschäftsordnung
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Wahl der Wahlleiter und Wahlhelfern
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Beschluss der Tagesordnung
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Satzungsänderungsanträge (siehe Anlage)
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Wahl der Rechnungsprüfer
-
Tätigkeitsberichte der Vorstandsmitglieder
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Bericht der Kassenprüfer
-
Bericht der Rechnungsprüfer
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Entlastung der Vorstandsmitglieder
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Vorstellung der Kandidaten zum Vorsitzenden
-
Wahl des Vorsitzenden
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Vorstellung der Kandidaten zum zweiten Vorsitzenden
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Wahl des 2.Vorsitzenden
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Vorstellung der Kandidaten zum Kreiskassierer
-
Wahl des Kreiskassierers
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Programmanträge (siehe Anlage)
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Verschiedenes
Landgang der MOL-Piraten in Bad Freienwalde
Die Piraten laden am 23.04.2012 zu einem Kennenlerntreff in Bad Freienwalde ein!
Die Touristinformation hat uns dankenswerter Weise an diesem Tag eine Zusammenkunft in ihren Räumen, Uchtenhagenstr. 3, ab 18.00 Uhr ermöglicht.
Die MOL-Piraten möchten dem interessierten Bürger ihr Instrument zur Meinungsbildung, die Liquid-Democracy-Plattform, ihr LiquidFeedback, vorstellen. Darüber wird die piratische Meinung unter Mitwirkung aller diskutiert und gebildet, finden gesellschaftliche Themen ihren Niederschlag und werden im Zusammenspiel mit Fachleuten so konkret entwickelt, dass sie letztlich in Parteistandpunkten der Piraten münden. Die Meinung wird in einer Auseinandersetzung aller interessierten Bürger geformt. Mitbestimmung von „unten“. Jeder wird und ist dabei gefragt.
Mit der so gefundenen Haltung versuchen die Piraten dann, Einfluß auf die politische Entwicklung zu nehmen. Wie der einzelne Bürger an diesem demokratischen Prozeß teilnehmen kann, wollen die Piraten an diesem Abend darstellen.
Es ist schließlich unser Land und die Demokratie kann nur so gut sein wie wir sie ausgestalten!
Infotreffen der Piratenpartei in Doberlug-Kirchhain
Am Donnerstag, den 12. April 2012, wird ab 18:30 Uhr das vierte Treffen der Piratenpartei im Landkreis Elbe-Elster, dieses Mal in Doberlug-Kirchhain stattfinden (Steins Bier- und Weinstuben, Hauptstraße 78, 03253 Doberlug-Kirchhain). Allen Interessierten aus der Region wird hier die Gelegenheit gegeben, das Programm und die Mitglieder der aufstrebenden Partei kennen zu lernen.
Seit den Wahlerfolgen in Berlin und dem Saarland, stehen wir als PIRATEN vermehrt in der Öffentlichkeit. Nun gibt es in Doberlug-Kirchhain wieder die Möglichkeit, sich direkt von Piraten über deren Programm und Arbeitsweise zu informieren zu lassen und mit zu diskutieren
führt Matthias Ostrowski, erster Vorsitzender der Piratenpartei Südbrandenburg, aus. Bei diesem Infotreffen werden Piraten aus der Region und dem ganzen Regionalverband Südbrandenburg – darunter auch einige Vorstandsmitglieder – anwesend sein. Matthias Ostrowski weiter:
Die PIRATEN setzen sich für die Stärkung der Grund- und Bürgerrechte sowie eine transparente Politik und eine stärkere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ein. Die Positionen in der Piratenpartei werden demokratisch von allen Mitgliedern der Partei bearbeitet – dies bedeutet, dass jedes Mitglied direkt Einfluss auf die Politik der PIRATEN nehmen kann.
Info-Stammtisch am 17.04. in Erkner
Zu ihrem nächsten Info Stammtisch lädt die Piratenpartei alle
Mitglieder und Interessierte zum 17. April um 19 Uhr in das
Restaurant “Bechsteins” in Erkner ein. Themen werden neben aktuellen
Themen u.a. die Erläuterung des Systems Liquid Feedback sein. Damit
soll den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben werden, eigene
Initiativen voranzutreiben und den Einfluss von
Entscheidungshierarchien abgemildert werden. Die Online-basierte
Software hat den Anspruch, stets ein demokratisches Abbild der
Meinung zu ermitteln, welches nicht durch Hierarchien,
Wissensunterschiede oder andere Einschränkungen verzerrt ist. Zudem
stellt LiquidFeedback die Möglichkeit bereit, Hürden und Zeitabläufe
für Initiativen zu bestimmen.
Wesentliches Funktionsmerkmal von LiquidFeedback ist das Einbringen
von Textvorschlägen, über die später abgestimmt werden soll. Hierbei
muss der Benutzer zunächst einen geeigneten Themenbereich auswählen
und entscheiden, ob der Textvorschlag (Initiative genannt) ein neues
Thema bilden soll oder als Alternativvorschlag zu einer Initiative
eines bereits existierenden Themas eingestellt wird. Im Falle der
Eröffnung eines neuen Themas ist je nach Zielsetzung des Initiators
ein zu verwendendes Regelwerk auszuwählen, welches Fristen und
Quoren sowie die Bedeutung einer erfolgreichen Abstimmung vorgibt.
Die Piratenpartei ist meine Ökopartei!
Inspiriert durch diesen Artikel in der TAZ wollte ich beschreiben, warum die Piratenpartei ganz klare Aussagen zur Energiepolitik braucht (und teilweise schon hat).
Einleitend:
Die Piratenpartei ist die Partei der Informationsgesellschaft.
Diese bekommt durch die Verbreitung des Internets einen gewaltigen Aufschwung.
Das Internet ist die treibende Kraft in der Piratenpartei. Ein gewaltiger Anteil an Informationsaustausch, Meinungsbildung, Organisation und Mobilisierung in der Partei erfolgt hier.
Ein gewaltiger Teil unserer Forderungen für unsere zukünftige politische Entwicklung hat direkt oder indirekt mit dem Internet zu tun, auch unsere wichtigen Säulen Transparenz und Partizipation.
Erst mit Hilfe des Internets wird Transparenz und Partizipation in diesem Maß möglich, wie die Piratenpartei es für die Politik einfordert. Die Grünen hatten vor Jahren in der Veränderung des Politikstils ähnliche Ideen, sind jedoch daran gescheitert und haben sich fast vollständig in den hierarchisch organisierten, etablierten Politikbetrieb integriert.
Wir haben heute die notwendige Technik, um uns anders zu organisieren. Wir müssen diese auch nutzen, denn sonst werden unsere Ideen irgendwann genauso überflüssig. Selbst wenn wir noch 1000x nach unseren “Inhalten” gefragt werden, die wir laut medialer Darstellung offenbar nicht haben, (was natürlich vollkommener Blödsinn ist) sollten wir vor allem am Stil festhalten. Der Stil, dass unsere “Bosse” eben nicht ausplaudern was sie für richtig halten, sondern sich an ein Basisvotum halten, macht uns Einzigartig.
Zur Ökopartei:
Transparenz und Partizipation funktioniert nur, wenn wir unsere Kommunikationsinfrastruktur erhalten können. Sie muss krisensicher sein, was sie nicht ist. Das Internet als Austauschplattform mit der ganzen Welt, muss nicht nur in seiner inneren Freiheit geschützt werden, es muss auch von außen geschützt werden.
Das bedeutet auch, dass wir Strom und damit eine krisensichere Energieinfrastruktur brauchen! Wir müssen uns hier also Gedanken machen und können uns einigen allgemeinen Ideen des Netzes bedienen:
Netzneutralität:
Netze müssen von allen Teilnehmern ohne Unterschied, ungehindert genutzt werden können. Dies gilt eben auch für Stromnetze und bedeutet auch, dass die deutschen Stromnetze nicht unter den 4 großen Energieanbietern aufgeteilt werden dürfen, die die Hand über Verwendung, Ausbau und Wartung haben.
Da muss auch über die Rolle der Bundesnetzagentur oder anderen Möglichkeiten öffentlicher Kontrolle nachgedacht werden.
Dezentralität:
Die Energieerzeugung, Energieverteilung (Energienetze) und Energiespeicherung muss dezentral sein. Dies sorgt für Verfügbarkeit, falls mal ein Knotenpunkt in der Energieversorgung ausfällt. Je kleinteiliger, desto besser. Bestenfalls hat jedes Haus seine Solarpanele auf dem Dach und kann sich selbst einigermaßen gut versorgen, unabhängig von Preisen und der Verfügbarkeit von Rohstoffen. (Wenn die Waschmaschine dann nur am Tage, wenn die Sonne scheint, angemacht werden kann, ist das mit etwas Gewöhnung auch nicht so schlimm.
)
In jedem Fall heißt es: Weg von Großkraftwerken und hin zu kleinen Anlagen. Mehr Sonne, mehr Wind, mehr Wasser. Keine Atomkraft! Keine Kohle! Kein Öl! (Kein Raubbau.) Gas als Zwischenspeicher, in Form von Biogas/Methan oder Wasserstoff usw.
Auch dies ist wichtig, um Transparenz und Partizipation zu ermöglichen und zu sichern. Und wenn wir dies allen Menschen, die davon Gebrauch machen wollen, ermöglichen möchten, muss Strom auch bezahlbar bleiben. Und das wird er sein, wenn er unabhängig von wirtschaftlichen Interessen der Großkonzerne und unabhängig von immer knapper werdenden Ressourcen dezentral und lokal produziert wird.
Allemal besser als…
Das sind klare und aus unseren Grundsätzen logische Ansätze für eine Energiepolitik der Piraten. Wir stärken damit das Recht eines Jeden an einer unversehrten lebenswerten Umwelt und machen “grüne Politik”. Eine grüne Politik die nicht erzwungen und allemal besser ist, als der pseudoökologische Lobbyschwachsinn der anderen Parteien die grün oder grün angemalt sind.
(Und DANKE, an euch für: Den Biodiesel, E10 und andere Umweltkatastrophen zum Wohle der Großindustrie!)
Schulungen zur Kommunalpolitik – offen für Bürger
Aktuell veranstalten wir eine dreiteilige Schulungsreihe zum Thema Kommunalpolitik. Die erste Veranstaltung am 24.3. zog nicht nur Piraten aus Oberhavel sondern sogar aus der Stadt Brandenburg an. Selbstverständlich sind diese Schulungen nicht nur für Piraten sondern stehen allen interessierten Bürgern offen.
Die nächsten Termine sind:
- 21.4.2012: “Die Kommunalverfassung des Landes Brandenburg” und
- 12.5.2012: “Gemeindeverwaltungen, Gemeindevertretungen und die Rolle der Bürger”
jeweils von 14-16 Uhr im Bürgerzentrum Oranienburg. Referent ist der Pirat und ehemalige Kreistagsabgeordnete Bernd Weber.
Da die Plätze begrenzt sind, würde wir um vorherige Anmeldung bitten – am besten über das Kontaktformular auf dieser Seite.
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