Ein Bericht von der Occupy-Campräumung
Die Anfrage zur Demobeobachtung an die Polizei ist erst auf heute Nachmittag gesetzt worden, für heute morgen wäre es zu früh gewesen. Ich bin also auf gut Glück hin und befürchtete, der Zugang wäre
schon nicht mehr möglich, weil auch bereits S- und U-Bahnstationen gesperrt waren.
War aber nicht der Fall, um halb 8 war ich im Camp. Die Räumung war auf 8 Uhr angesetzt; da endete die vom Verwaltungsgericht festgesetzte Versammlungszeit. Außer mir war auch unser Fraktionsvorsitzender Herbert Förster vor Ort, eine Grüne Stadtverordnete, deren Name ich nicht kenne, der Stadtverordnete Lothar Reininger von den Linken, die Abgeordneten Janine Wissler, Herrmann Schaus und Willi van Ooyen aus der Landtagsfraktion der Linken sowie der linke Bundestagsabgeordnete Bodo Ramelow. SPD ... nichts.
Arbeitstreffen auch am Feiertag:
Wir laden alle interessierten zu unserem öffentlichen Arbeitstreffen ein:
Ort: Riegelpfad 48, Gießen
Datum: 17.05.2012
Uhrzeit: 19:30
Piratenpartei kritisiert Repressalien gegen geplante Blockupy-Proteste
Der Landesverband Hessen der Piratenpartei kritisiert das repressive Vorgehen der Stadt Frankfurt sowie der Polizeibehörden gegen die geplanten Proteste des »Blockupy«-Bündnisses im Zuge ihres europaweiten Aktionstages.
Das Grundrecht der Versammlungsfreiheit ist eine der wichtigsten Säulen unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Dieses Recht darf nicht aufgrund einer vermeintlichen Gefahr willkürlich eingeschränkt werden. Die Polizeibehörden haben die Durchführung von Demonstrationen zu gewährleisten, statt sie zu verhindern.
außerordentliche Vorstandssitzung in Friedberg
Hallo Piraten, Freibeuter und Interessierte;
Anbei die Einladung zu einer außerordentlichen Vorstandssitzung am 28.05.2012 um 18:00 Uhr
---- Vorderseite der Einladung ----
Einladung
zur außerordentlichen Vorstandssitzung
des Kreisverbandes Wetterau
der Piratenpartei Deutschland,
am 28.05.2012, um 18:00 Uhr,
im Restaurant „Zum Hasen“,
Alte Bahnhofstrasse 15,
61169 Friedberg/Hessen.
Einladung zur mündlichen Verhandlung des Landesschiedsgerichts Hessen
Das Landesschiedsgericht Hessen lädt zur mündlichen Verhandlung am 19.05.2012 um 11 Uhr in der Stadthalle Gernsheim, Georg Schäfer Platz, 64579 Gernsheim ein.
Der Gegenstand der Sitzung ist Az: LSG_HE_2012-05-07-1 die Anfechtung einer Aufstellungsversammlung zur Bürgermeisterwahl Rosbach.
Die Verhandlung ist Parteiöffentlich.
Die Veröffentlichung erfolgt aufgrund §11(6) SGO.
Für das Landesschiedsgericht Hessen Jan Leutert Vorsitzender Richter
Einladung des Landesschiedsgerichts zur mündlichen Verhandlung
Gemäß §11(6) der Schiedsgerichtsordnung der Piratenpartei veröffentlicht der Landesverband Hessen eine Einladung des Landesschiedsgerichts Hessen zur mündlichen Verhandlung.
Einladung
Das Landesschiedsgericht Hessen lädt zur mündlichen Verhandlung am 19.05.2012 um 11 Uhr in der Stadthalle Gernsheim, Georg Schäfer Platz, 64579 Gernsheim ein. Der Gegenstand der Sitzung ist die Anfechtung einer Aufstellungsversammlung zur Bürgermeisterwahl Rosbach. Die Verhandlung ist Parteiöffentlich. Die Veröffentlichung erfolgt aufgrund §11(6) SGO Für das Landesschiedsgericht Hessen Jan Leutert Vorsitzender Richter
Glückwünsche in den Lahn-Dill-Kreis und nach NRW
Bei der ersten Teilnahme der hessischen PIRATEN an einer Landratswahl konnte Nicole Schneider im Lahn-Dill-Kreis laut der von Uhr Prozent der Stimmen erringen. Im Namen des Vorstands des Landesverbands Hessen gratuliert der Vorsitzende Thumay Karbalai Assad herzlich:
»Ich bin sehr beeindruckt von der Leistung der Piraten im Lahn-Dill-Kreis. Was dort sogar ohne die Strukturen eines Kreisverbands erreicht wurde, ist schon sehr bemerkenswert. Es wäre schön, wenn sich Menschen für die tolle Arbeit der Piraten im Lahn-Dill-Kreis interessieren und durch gemeinsam in der bewegt
Einladung des Landesschiedsgerichts Hessen
Aufgrund der Besonderheiten unserer neuen Schiedsgerichtsordnung muss diese Einladung auch auf unserer Website veröffentlicht werden:
Das Landesschiedsgericht Hessen lädt zur mündlichen Verhandlung am 19.05.2012 um 11 Uhr in der Stadthalle Gernsheim, Georg Schäfer Platz, 64579 Gernsheim ein.
Der Gegenstand der Sitzung ist Az: LSG_HE_2012-05-07-1 die Anfechtung einer Aufstellungsversammlung zur Bürgermeisterwahl Rosbach.
Die Verhandlung ist Parteiöffentlich.
Die Veröffentlichung erfolgt aufgrund §11(6) SGO
Für das Landesschiedsgericht Hessen
Jan Leutert
Vorsitzender Richter
PIRATEN laden zur Wahlparty
Anlässlich der Wahl in Nordrhein-Westfalen feiern die PIRATEN den voraussichtlich vierten Landeseinzug in Folge.
Hierzu laden die PIRATEN Darmstadt / Darmstadt-Dieburg alle Gleichgesinnten und Interessierten herzlich zur Wahlparty ein, um ausgiebig mitzufeiern.
Wann und wo?
Sonntag, 13. Mai 2012
Ab 17:30 Uhr
Café Lichtenberg
Lichtenbergstraße 75
64289 Darmstadt
Wir freuen uns auf euch!
Rathausfraktion schreibt Stellen aus
Die Piraten-Fraktion im Kasseler Rathaus hat drei Stellen für Fraktionsassistenten ausgeschrieben und freut sich auf Eure Bewerbungen:
http://www.rathauspiraten-kassel.de/news/items/Stellenausschreibung.html
Wiesbadener PIRATEN starten Kandidaten-Casting zur OB-Wahl
Die Piratenpartei Wiesbaden wird zur Oberbürgermeisterwahl im Frühjahr 2013 mit einer eigenen Kandidatin oder einem eigenen Kandidaten antreten. Wer das sein wird, soll durch ein öffentliches Casting entschieden werden, zu dem heute der Startschuss fällt. Die Entscheidung für dieses nach herkömmlichen Maßstäben eher ungewöhnliche Verfahren haben die Wiesbadener PIRATEN auf ihrem Kreisparteitag im Februar getroffen.
»Die Kandidatensuche erfolgt in drei Schritten«, so Kristof Zerbe, Generalsekretär und Pressesprecher des PIRATEN-Kreisverbandes Wiesbaden. »In der jetzt beginnenden ersten Phase sind alle Interessierten aufgerufen, auf einer eigens hierzu entwickelten Website Personen vorzuschlagen. Der zweite Schritt besteht in einer Befragung der Kandidaten am 25. August dieses Jahres in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, und als letzter Schritt erfolgt die Wahl des Kandidaten auf einem außerordentlichen Kreisparteitag am 1. September.« Damit die Kandidaten sich schon im Vorfeld der geplanten Podiumsdiskussion auf vergleichbare Art vorstellen können, wird es einen umfangreichen Fragebogen an sie geben.
Auf der Website für das Casting [1] werden ab sofort Kandidatenvorschläge entgegengenommen und die daraus resultierenden Kandidaturen transparent gemacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine vorgeschlagene Person Mitglied der Piratenpartei ist. »Wir wollen den besten Kandidaten für Wiesbaden«, so Bernd Fachinger, Vorsitzender des Kreisverbandes. »Das kann ein Pirat, aber genauso gut auch ein unabhängiger Kandidat oder sogar jemand mit einem anderen Parteibuch sein, sofern er oder sie sich mit den Zielen unserer Partei identifizieren kann.«
Getreu den Grundprinzipien der PIRATEN wird auf den Schutz privater Daten während des gesamten Verfahrens großer Wert gelegt. »Wer einen Vorschlag abgibt, kann selbst entscheiden, ob er dabei seinen eigenen Namen nennt oder nicht. Die Daten einer vorgeschlagenen Person werden erst veröffentlicht, wenn diese der Kandidatur zugestimmt hat«, erläutert Fachinger.
Quellen:
[1] http://ob-kandidaten-casting.piratenpartei-wiesbaden.de oder kurz http://obkc.ppwi.de
Einladung zum Stammtisch in Marburg, am 10.05.2012
Am Donnerstag, den 10.05 ist es wieder soweit: Die Marburger Piraten stechen erneut in See! Wir treffen uns ab 19 Uhr zum Stammtisch, im Café Jornal in der Elisabethstr. 14, 35037 Marburg.
Wer an politischen Diskussionen in lockerer Atmosphäre interessiert ist, den erwarten beim Stammtisch unter anderem viele spannende und informative Themen und eine Menge Spaß. Unser Stammtisch ist natürlich öffentlich und jeder, der an uns oder unseren Themen interessiert ist, ist herzlich dazu eingeladen, einfach mal vorbeizuschauen. Einfach vorbeikommen, dazu setzen und mitmachen!
Weitere Informationen und Themenvorschläge sind zu finden im Wiki auf folgender Seite: HE:Marburg/Stammtisch
PIRATEN haben Kiel geholt – Glückwünsche auch aus Hessen
Die Mitglieder der Piratenpartei Hessen gratulieren ihren Parteikollegen im hohen Norden aus vollem Herzen und wünschen ihnen »immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel«. Die Schleswig-Holsteiner Piraten ziehen im zweitkleinsten Flächenland der Republik laut Prognose von 18 Uhr mit 8,5 Prozent in den Kieler Landtag ein.
»Dieses sehr gute Ergebnis zeigt, dass unser Angebot, einen neuen Politikstil in die Parlamente zu bringen, bei den Wählerinnen und Wählern ankommt«, erklärt Thumay Karbalai Assad, Vorsitzender der Piratenpartei Hessen den erneuten Erfolg. »Statt wie andere Parteien vor der Wahl Lösungen zu versprechen, um sich nach der Wahl ›Sachzwängen‹ zu beugen, bieten wir eine neue Art der gelebten Demokratie an: Mitbestimmung statt nur Stimmabgabe.«
Wahlparty zur Schleswig-Holstein-Wahl in Groß-Gerau
Morgen am Sonntag, dem 6. Mai 2012, treffen sich Mitglieder und Freunde der Piratenpartei ab 17 Uhr in Groß-Gerau in der Gaststätte "Zum Alten Amtsgericht", Darmstädter Straße 31.
Julia Timoschenko und die EM in der Ukraine
Dank PIRATEN mehr Öffentlichkeit im Hessischen Landtag
Arbeitstreffen: Streaming des Stadtparlaments / Informationsfreiheitssatzung
Wir laden alle interessierten zu unserem öffentlichen Arbeitstreffen ein. Thematisch wird es um das Streaming der Stadtverordnetenversammlung Gießen gehen. Dieses Thema ist aktuell hinzugekommen, weil die FDP einen Antrag in die aktuelle Ausschussrunde eingereicht hat. Wir sind allerdings mit dem Antrag nicht komplett zufrieden und planen dazu einen Initiativ- / Änderungsantrag einzubringen. Diesen wollen wir beim Arbeitstreffen fertigstellen. Näheres dazu unter den aktuellen Projekten: Live-Streaming der Stadtverordnetenversammlung
Des Weiteren wollen wir weiter an einer Informationsfreiheitssatzung für die Stadt Gießen arbeiten. Näheres dazu findet ihr hier: Informationsfreiheitssatzung
Ort: Riegelpfad 48, Gießen
Datum: 03.05.2012
Uhrzeit: 19:30
Bundesparteitag 2012.1 in Neumünster

Ich war die letzten beiden Tage mit rund 1400 Piraten auf dem BPT in Neumünster und der Parteitag war einfach großartig.
Denn dort war eindrucksvoll zu sehen dass wir uns wirklich aus allen Teilen und Schichten der Gesellschaft zusammensetzten.
Ahoi Parteistrategen
Wehe wenn Ihr die PIRATEN wählt! Dann kommt die große Koalition. Und gerade die, gegen deren Selbstherrlichkeit Ihr antretet, werden die Profiteure einer Verschiebung der Gemengelage mitte links sein. Aha!? Also ich nehme die PIRATEN eher als eine konservative Kraft war - nämlich wertkonservativ. Uns ist das Grundgesetz heilig. Wer sich die Grundrechte in Artikel 1 bis 19 durchliest und die Realität anschaut, muss Pirat werden.
Selbst eingefleischte CDU-Wähler kommen ins Grübeln, wenn sie sehen, wie große Unternehmen Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen. Sie laden Politiker zu netten Festen ein, sitzen in Ministerien und schreiben an Gesetzentwürfen mit. Wer es wagt, sich mit der Pharmaindustrie anzulegen, spielt mit seiner politischen Zukunft. Die Preisgestaltung an Tankstellen verhindert de facto Wettbewerb, aber das Bundeskartellamt kann seit Jahrzehnten nichts dagegen unternehmen. Und die komplette Skrupellosigkeit der Banken kostet uns Milliarden und gefährdet unsere Währung.
Wir alle wünschen uns ein Leben in Sicherheit - und Freiheit. Seit der Ära Schäuble ist eine Abwägung dieser beiden Errungenschaften kaum noch erkennbar. Offenbar möchte er eine "Nationale Sicherheit" nach amerikanischem Vorbild etablieren, die kein wenn und aber duldet. Hausdurchsuchungen und Fingerabdrücke verbinde ich mit Tatverdächtigen. Nur weil es heute mit Bundestrojaner und ohne Stempelkissen realisiert wird, ist es keineswegs weniger bedenklich. Die Regierung rühmt sich damit, dass der neue Personalausweis für mehr Sicherheit bei Bestellungen im Internet bietet. Das klingt fortschrittlich - aber für wen? Der Verbraucher weiß deswegen immer noch nicht, mit wem er online Geschäfte macht.
Wie souverän ist die Bundesrepublik Deutschland, wenn sie ohne großen Widerstand einen einseitigen Zugriff eines Nicht-EU-Staates auf personenbezogene Daten seiner Bürger zulässt (SWIFT-Abkommen). Dazu passt auch die Sorglosigkeit beim Umgang mit Videoüberwachung. Ob im Einzelhandel, der mehrfach bewiesen hat, dass er nicht verantwortungsvoll damit umgeht, oder im öffentlichen Raum. Stattdessen wird mit Steuergeldern an Konzepten gearbeitet, die alle Überwachungstechniken koppeln sollen (INDECT).
Was ist das für eine Partei, die eine Regierungsbeteiligung nicht als oberstes Ziel ansieht? Ganz ehrlich, ob die PIRATEN vor diese Frage gestellt werden, hängt doch vom Wahlergebnis ab und nicht vom Wunschdenken. Wie heißt es so schön: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". Parteien werden gegründet, weil es immer wieder Fehlentwicklungen gibt. Sie setzen sich für Arbeitnehmerrechte, Überwindung des Nationalsozialismus, Freiheit des Einzelnen, Umwelt oder eben Transparenz der politischen Entscheidungsprozesse ein. Also wundert Euch nicht, wenn wir unsere Kernthemen auch auf die Fahnen schreiben.
In Leipzig wurde gerufen "wir sind das Volk". Ich habe das Gefühl, Frau Merkel hat ihre Erfahrungen mit der DDR komplett aus dem Gedächtnis gestrichen.
Klarmachen zum Ändern!
Newsletter 2012-04
Hallo Pirat, Freibeuter und Unterstützer,
anbei der monatlich Newsletter der Piratenpartei Wetterau. Wir wollen Euch damit weiterhin regelmäßig über die Termine, Geschehnisse und Neuigkeiten im Kreisverband informieren.
Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen!
Dein Newsletter Team
Volker und Matthias
Helge Welker zum Bürgermeisterkandidaten nominiert
Piratenpartei Rosbach v.d.H. setzt kommunales Zeichen
Die Bürgermeisterwahl in Rosbach am 23.09.12 hat mit dem geborenen Rosbacher Helge Welker, der seit 2006 der Stadtverordnetenversammlung angehört, einen weiteren Kandidaten.
Am 18.04.2012 haben die Rosbacher PIRATEN Helge Welker einstimmig zu ihrem Kandidaten gewählt. Dies ist nach Meinung der Piraten auch dringend nötig, da eine transparente, sozial ausgewogene Politik auch den dafür passenden Bewerber benötigt. Gerade in Zeiten defizitärer Haushalte ist ein Mehr an Bürgerbeteiligung für die Ausgewogenheit der Politik von enormer Bedeutung. Durch die besondere Konstellation in der Rosbacher Stadtverordnetenversammlung ist der Pirat Helge Welker schon lange ein Steuermann, der zwischen den politischen Polen austarierend wirkt. Er ist stets mit allen Bürgern gerne im Gespräch und greift ihre Belange auf um Positives in seiner Heimatstadt zu bewirken.
Unterstützung der Unvereinbarkeitserklärung der Pirantifa
Der Kreisverband Offenbach-Land unterstützt die Unvereinbarkeitserklärung der Pirantifa:
Wir sind eine globale Gemeinschaft von Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Abstammung sowie gesellschaftlicher Stellung, offen für alle mit neuen Ideen.
Wer jedoch mit Ideen von Rassismus, Sexismus, Homophobie, Ableismus, Transphobie und anderen Diskriminierungsformen und damit verbundener struktureller und körperlicher Gewalt auf uns zukommt, hat sich vom Dialog verabschiedet und ist jenseits der Akzeptanzgrenze.
Wer es darauf anlegt, das Zusammenleben in dieser Gesellschaft zu zerstören und auf eine alternative Gesellschaft hinarbeitet, deren Grundsätze auf Chauvinismus und Nationalismus beruht, arbeitet gegen die moralischen Grundsätze, die uns als Piraten verbinden.
Die unterzeichnenden Piraten erklären das Vertreten von Rassismus und von der Verharmlosung der historischen und aktuellen faschistischen Gewalt für unvereinbar mit einer Mitgliedschaft.
Beschluss siehe Protokoll der Vorstanddsitzung am 25.04.2012 (Abschnitt "3. Themen").
Zuwachs für die Piratenfraktion im Kreistag
Die Piratenfraktion im Kreistag Offenbach ist mit sofortiger Wirkung um ein Mitglied auf nunmehr drei Mitglieder gewachsen.
Neben Christoph Hampe und Eduard Baumann, die seit der hessischen Kommunalwahl 2011 in Fraktionsstärke im Kreistag vertreten sind, wird sich ab sofort auch Vecih Yasaner an der Umsetzung der Ziele und Ideale der Piratenpartei im Landkreis Offenbach engagieren.
Vecih Yasaner war 8 Jahre für Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag und 14 Jahre als Stadtverordneter - zuletzt für die Grüne Dietzenbacher Liste - aktiv. Zudem beteiligte sich Yasaner auch landesweit in der Partei in verschiedenen Arbeitsgruppen. So war er beispielsweise Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft "Migration und Flüchtlinge", engagierte sich verstärkt in diesem Themenbereich und war Bundesdeligierter für den Kreis Offenbach.
"Der neue Politikstil der Piratenpartei bietet die Möglichkeit, einfach und barrierefrei an ihrer Arbeit mitzuwirken. Diese basisdemokratischen Elemente haben mir bei den Grünen immer mehr gefehlt, weswegen ich mich nun bei den Piraten engagieren möchte", so Vecih Yasaner zu den Beweggründen für seine Entscheidung.
Christoph Hampe, Fraktionsvorsitzender der Piratenfraktion, freut sich sehr über den personellen Zuwachs: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Vecih ein engagiertes, fachkundiges Neumitglied bei uns begrüßen dürfen. Seine bisherige Arbeit passt sehr gut zu unseren Grundwerten und wir freuen uns, durch diese gewonnen Kompetenzen, breiter und stärker aufgestellt im Landkreis Offenbach Politik machen zu können."
Bei der Kommunalwahl 2011 konnten die PIRATEN ein Ergebnis von 2,5% der Stimmen erzielen, wodurch sie mit einer zweiköpfigen Fraktion in den Kreistag einziehen konnten. Im ersten Jahr der Legislaturperiode haben die Piraten den Fokus verstärkt auf ihre Kernthemen Transparenz und politische Mitbestimmung gelegt. Jedoch konnten sich die Piraten auch mit einem großen Antrag zum Thema Fluglärm und mit Änderungsanträgen zu verschiedenen Themen deutlich positionieren.
In naher Zukunft wollen sich die Piraten verstärkt im Themenfeld Bildung, Demokratie und Migration engagieren und greifen dabei gerne auf die neugewonnene Verstärkung zurück.
Faschismus mit dem Grundgesetz und Grundsätzen der PIRATEN unvereinbar
PIRATEN fordern gebührenfreien Nahverkehr für Wiesbaden
Die Piratenpartei Wiesbaden begrüßt die letztwöchige Aktion der Stadt Leipzig, Autofahrer durch kostenlose Angebote zum Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu motivieren. Die Wiesbadener PIRATEN fordern schon seit Langem eine attraktivere Preisgestaltung bis hin zur Gebührenfreiheit für den ÖPNV in der hessischen Landeshauptstadt – jedoch nicht als einmalige Werbemaßnahme wie in Leipzig, sondern auf Dauer.
In Leipzig durften letzte Woche Fahrgäste, die das Auto stehen ließen, vier Tage lang Busse und Straßenbahnen kostenlos nutzen. Als Fahrschein diente die Fahrzeugzulassung. Nach Angaben der Leipziger Volkszeitung nutzten mehr als 220.000 Personen dieses Angebot. [1] »Der große Zuspruch, den die Aktion in Leipzig erfahren hat, zeigt, dass viele Autofahrer durchaus gewillt sind, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Das Problem ist, dass sich das bei der derzeitigen Preisgestaltung der Verkehrsbetriebe meistens finanziell nicht lohnt – trotz der ins Astronomische gestiegenen Benzinpreise«, so Bernd Fachinger, Kreisvorsitzender der Piratenpartei Wiesbaden.
Die Forderung nach einem preisreduzierten, idealerweise kostenlosen Nahverkehrsangebot ist ein Punkt der »11 Themen für Wiesbaden«, mit denen die Partei letztes Jahr erstmals in den Kommunalwahlkampf gezogen ist und direkt zwei Sitze im Stadtparlament erringen konnte. Das Vorbild von Kommunen wie der belgischen Stadt Hasselt zeigt, dass auf diese Weise die Beteiligung am ÖPNV vervielfacht, der innerstädtische Autoverkehr minimiert und die Einzelhandelsumsätze gesteigert werden können.
»Die Forderung, bisher kostenpflichtige Dinge künftig kostenfrei anzubieten, führt oft zu kritischem Stirnrunzeln«, ist Fachinger sich bewusst. »Ein ÖPNV-Konzept, das ohne Fahrscheine auskommt, ist aber alles andere als teurer Idealismus. Es gibt sinnvolle Konzepte, ein solches Angebot über Steuern oder Umlagen zu finanzieren. Langfristig könnten die öffentlichen Haushalte sogar profitieren, weil Umwelt und Infrastruktur geschont und die Innenstädte für potenzielle Konsumenten attraktiver würden.«
Welches konkrete Modell eines gebührenfreien ÖPNVs zu bevorzugen ist, darüber wollen die Wiesbadener PIRATEN auf ihrem Politischen Stammtisch am Mittwoch, den 25. April 2012, ab 19.30 Uhr im Café des Hilde-Müller-Hauses (Wallufer Platz 2, 4. Stock) diskutieren. »Es entspricht unserem Selbstverständnis, dass Konzepte nicht im Hinterzimmer in kleinem Kreis erstellt und hinterher abgenickt werden. Wir schätzen Mitbestimmung und Transparenz, und deshalb sind unsere Diskussionsrunden grundsätzlich öffentlich«, lädt Pirat Jörg Sobek, Initiator des Politischen Stammtischs, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
Quellen:
[1] Artikel »Spritpreis-Aktion lockt Viertelmillion in Bahn und Bus«, Leipziger Volkszeitung vom 14. April 2012
Terminübersicht für die KW 16
Hier findet ihr alle Termine der 16. Kalenderwoche von und/oder mit Gießener Piraten. Alle Termine sind öffentlich und wir würden uns über Gäste freuen.
| 19.04.2012 / 19:30 Uhr: | Arbeitstreffen: "Open Data"-Antrag / Informationsfreiheitssatzung Ort: Riegelpfad 48, Gießen Infos: Aktuelle Projekte |
| 20.04.2012 / 18:30 Uhr: | Podiumsdiskussion: Säkularisierung – Tanzverbot in Hessen Ort: Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, Frankfurt am Main Infos: Piratenpartei Hessen |
| 21.04.2012 / 10:00 Uhr: | Hessen Campus (Tag 1) Ort: Kongresshalle, Berliner Platz 2, Gießen Infos: Wiki-Webseite |
| 22.04.2012 / 10:00 Uhr: | Hessen Campus (Tag 2) Ort: Kongresshalle, Berliner Platz 2, Gießen Infos: Wiki-Webseite |
Piratenpartei verstärkt ländliche Präsenz
(Darmstadt-Dieburg) Aufgrund des immer weiter wachsenden Interesses
von Seiten der Bevölkerung und des massiven Mitgliederzuwachses
entstehen immer mehr Treffpunkte und Gliederungen der Piratenpartei.
So werden vor allem die bisher unterrepräsentierten Gebiete
erschlossen.

»Nach knapp drei Jahren des Bestehens unseres Kreisverbands war es
eine logische Konsequenz, endlich auch in den ländlichen Gebieten
Anlaufpunkte zu schaffen. Denn durch die neuen Stammtische können sich
noch mehr Menschen einbringen, da es für viele ein großes Hindernis
darstellt, extra nach Darmstadt zu fahren. Bereits bei den ersten
beiden Stammtischen in Groß-Umstadt kamen – ganz ohne große
Werbeveranstaltungen – viele neue Gesichter und wir erhielten deutlich
positive Resonanzen«, so André De Stefano, Vorsitzender des
Kreisverbands Darmstadt / Darmstadt-Dieburg.
Zusätzlich zu dem bereits jetzt regelmäßig, jeden zweiten Freitag im
Monat ab 19:00 Uhr, stattfindenden Stammtisch in Groß-Umstadt im Café
House Journal, gibt es seit dem 2. April einen Stammtisch in
Dieburg, der jeden ersten Montag im Monat ab 19.00 Uhr in der
Gaststätte zur Rose [1] stattfindet.
Norbert Rücker, Abgeordneter im Kreistag Darmstadt-Dieburg, freut sich
über die vielen neuen Interessierten: »Die neuen Stammtische geben mir
als Abgeordneten noch mehr Gelegenheit über das Internet hinaus in
lockerer Atmosphäre über meine Arbeit zu informieren und zusammen mit
den Bürgern neue Konzepte, Strategien und Programmpunkte zu
erarbeiten.«
Des Weiteren werden wir regelmäßig Informationsstände abhalten, so zum
Beispiel am Samstag, den 21. April, ab 11.00 Uhr in der Darmstädter
Innenstadt und Samstag, den 12. Mai, ab 9.00 Uhr auf dem Dieburger
Marktplatz.
Anfahrt:
[1] Gaststätte Zur Rose, Altstadt 28, 64807 Dieburg
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Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung:
Kreispressestelle der Piratenpartei Darmstadt / Darmstadt-Dieburg
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Pressesprecher:
Ruben Bridgewater
Mobil: 0162 / 971 98 96
E-Mail: presse@piratenpartei-darmstadt.de
Crowdfunding für den Rechtsweg zum Bundesverfassungsgericht
Durch die formelle Ablehnung des Eilantrages durch das Bundesverfassungsgericht ist ein längerer und teurerer Gang durch die Instanzen notwendig.
Bedingt durch die Anwaltspflicht und die geringen eigenen Finanzmittel sammeln die Gießener Piraten derzeit in einer öffentliche Spendenaktion die voraussichtlichen Kosten von 3.000 Euro ein.
Realisiert wird dies über die Vertrauensversprechens-Plattform pledgebank.com, wo schon eine ganze Reihe von Aktionen und Projekten via Crowdfunding realisiert worden ist.
Neuer Piraten-Stammtisch in Maintal
Die Kinzigpiraten entern nun auch Maintal und freuen sich hier einen neuen Stammtisch zu eröffnen.
Parteien 2.0
Allmählich dämmert den etablierten Parteien, dass ihnen die Unterstützung der PIRATEN in der Bevölkerung gefährlich werden könnte. Die Grünen haben es zuerst gemerkt und unsere Stadtverordneten in der konstituierenden Sitzung mit dem Antrag "begrüßt", einen Ausschuss für Netzpolitik einzurichten. Wohl weil sie am ehesten Wähler verlieren werden. Aber auch die anderen starten PARTEI 2.0 Initiativen.
Das gefällt - auch wenn recht unterschiedliche Vorstellungen mit Schlagwörtern wie Transparenz und Bürgerbeteiligung verbunden werden. Weil das nicht genügt, werden jetzt auch härtere Bandagen angelegt. Konservative Medien lassen sich instrumentalisieren, um vermeintliche Schwächen der PIRATEN nach außen zu kehren. Haben Sie sich schon mal gefragt, wie bei der CDU miteinander umgegangen wird? Die Ausfälle eines Herrn Pofalla sind mir noch gut in Erinnerung. Aber das meiste dringt garnicht nach außen, weil man hinter verschlossenen Türen verhandelt. Es ist genau diese intrigante Umgangsweise mit Andersdenkenden, von der die Menschen genug haben. An jedem normalen Arbeitsplatz würden die in der Politik herrschenden Verhaltensweisen den Mobbing-Beauftragten auf den Plan rufen. Die Offenheit der PIRATEN jedenfalls ist gerade eine ihrer Stärken.
Stabile Mehrheiten sind eine schöne Sache. Dann müsste die große Koalition die allein seligmachende Konstellation sein!? Sowohl im Grundgesetz als auch in der Hessischen Gemeindeordnung wird aber die Unabhängigkeit der Abgeordneten betont. Die PIRATEN handeln danach. Und wer befürchtet, dass unabhängige Abgeordnete "unberechenbar" seien, der kann sich vom Gegenteil überzeugen. Auf der Fraktionsseite www.lipiwi.de kann man alle Anträge verfolgen, Fragen an die Stadtverordneten stellen und sogar eigene Anliegen vorbringen. Diese Bürgeranträge werden gesichtet und nach Möglichkeit in die politische Diskussion eingebracht.
Wesensmerkmal einer jungen Partei ist, dass sie vom Wissensreichtum all ihrer Mitglieder lebt. Es gibt eben nicht die eine Gallionsfigur, die zu allem etwas zu sagen hat. Wir sind es nur von Berufspolitikern gewöhnt, dass sie zu jedem Thema ihren Senf dazugeben. Und so müssen manche Medienvertreter immer noch lernen, dass Vorstände bei den PIRATEN vornehmlich Verwaltungsaufgaben erledigen. Basisdemokratie kommt nunmal von unten und nicht von oben.
Unsere Arbeitsweise befördert bisweilen kurios anmutende Themen nach vorne. Liberale Drogenpolitik, bedingungsloses Grundeinkommen, fahrscheinloser ÖPNV sind Beispiele. Man kann diese Initiativen jetzt ins Lächerliche ziehen oder sich mit dem Grundgedanken dahinter beschäftigen. Wenn die bisherige Politik so erfolgreich war, warum gibt es dann immer noch einen florierenden Drogenhandel, Altersarmut, Pflegenotstand, Verkehrs- und Umweltprobleme in den Städten?
Denke selbst!
PIRATEN zur Diskussion um die Koranverteilung
Provokationen durch Extremisten dürfen die Gesellschaft nicht in Lager spalten
Der Vorstand des Kreisverbands der Kasseler Piratenpartei fordert in der Diskussion zur geplanten Verteilung des Korans am Samstag in Kassel zu differenzieren. Man muss einerseits zwischen der Religion und der Wertschätzung für den Koran im Islam und andererseits einer menschenverachtenden Interpretation durch fundamentalistische Gruppen, die sich in Drohungen gegen kritische Journalisten ausdrücken, unterscheiden.
Gegen das Verteilen des Koran an sich ist nach der Ansicht der Piraten nichts einzuwenden. Ohnehin ist der Text des Koran online verfügbar.
"Wir verurteilen die Drohungen gegen die Journalisten scharf", erklärt Volker Berkhout, Vorsitzender der Piratenpartei Kassel. "Wir weisen aber auch darauf hin, den Einfluss von Eiferern nicht zu überschätzen. Keine Bewegung, die sich gegen unsere freie Gesellschaftsordnung wendet und Unterwerfung propagiert, wird in einer aufgeklärten Gesellschaft Wurzeln schlagen können."
"Provokationen durch Extremisten dürfen uns nicht dazu verleiten, die Gesellschaft in Lager zu spalten oder unsere Werte zu Gunsten einer Sicherheits-Fatamorgana aufzugeben", ergänzt Guido Bockamp, Beisitzer im Vorstand. "Keine noch so fanatische Ideologie ist so mächtig, wie der Mut und die Standhaftigkeit einer freien Gesellschaft. Das Glaubensbekenntnis der Gesellschaft für die wir kämpfen heißt 'Freiheit statt Angst'".
"Geld - Funktion, gesellschaftliche Auswirkungen und Alternativen" - Piratenpartei Kassel lädt zu Vortragsabend ein
"Geld regiert die Welt" - Mit diesem Sprichwort beschäftigen sich auch die Piraten. Der Kreisverband Kassel-Stadt der Piratenpartei Hessen lädt deshalb zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 17. April um 19 Uhr ins Philipp-Scheidemann Haus ein.
Heinz-Ulrich Eisner führt mit dem Vortrag: "Das Geld - Funktionsweise, gesellschaftliche Auswirkungen und Alternativen" in das Thema ein, anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Vortrag erläutert die Mechanismen der Geldschöpfung und Geldvernichtung in einem modernen Geldsystem, Rolle und Möglichkeiten von Geschäftsbanken und Zentralbank und stellt Zusammenhänge mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen her.
Heinz-Ulrich Eisner ist selbständig, Mitglied der Piratenpartei in Kassel, beschäftigt sich in der Money Network Alliance mit der Entwicklung und Erprobung komplementärer Währungen und arbeitet in der
Bundesarbeitsgruppe Geldordnung und Finanzpolitik der Piratenpartei mit.
Dienstag den 17.04.2012 um 19:00Uhr
Philipp – Scheidemann – Haus Raum 106
Holländische Straße 74, 34127 Kassel
Wir tanzen für die freie Entscheidung
Etwa 30 Demonstranten haben heute gegen die Verbote der Demonstrationen gegen das Tanzverbot in Gießen und Frankfurt auf dem Königsplatz tanzend demonstriert. Dabei haben wir die Zeit um 13 Uhr extra so gewählt, dass sie sich nicht mit den Gottesdienstzeiten überschnitten hat.
Wir wollen mit den Demonstrationen niemanden angreifen. Es soll aber jeder selbst entscheiden können, ob er aus religiösen Gründen auf Musik und Tanzen verzichtet oder nicht.
Von michamito gibt's ein Video der Aktion, außerdem einen Beitrag in der 19 Uhr heute Sendung im ZDF und Guido hat dazu eine persönliche Erklärung gebloggt.
Update: Beitrag über die Demonstration auf ZDF heute
Heute definitiv keine Tanzverbotsdemo in Gießen
Mit der Abweisung aus formellen Gründen des Eilantrages beim Bundesverfassungsgericht findet heute definitiv keine Demonstration in Gießen statt.
Wir möchten somit nochmals darauf hinweisen, sich nicht am Kugelbrunnen einzufinden und den Frieden zu wahren.
"Tanzdemonstrationen gegen das Karfreitagstanzverbot erlauben!"
Gestern abend hat der KV Kassel beschlossen aus Protest gegen die Untersagung der Demo in Gießen eine Demo mit tanzfigürlichen Darstellungen der Teilnehmer zu Kopfhörermusik anzumelden.
Die Demo mit dem Titel
"Tanzdemonstrationen gegen das Karfreitagstanzverbot heute erlauben!"
wendet sich also nicht gegen das Feiertagsgesetz oder gar den "stillen" Feiertag sondern gegen die Untersagung durch das RP Gießen. Und ... ein Hoch auf unser Ordnungsamt ... wir dürfen und zwar ohne weitere Auflagen. Es gilt nur:
"Demonstrationsteilnehmer dürfen für ihre tanzfigürliche Darbietung keine Musik bzw. allenfalls Musik aus Kopfhörern hören, die für umstehende Personen nicht hörbar sind."
Das ging jedenfalls schnell!
Meinen Antrag von gestern Abend und die Genehmigung von heute morgen habe ich angehängt. Bedient Euch ruhig bei meinem Antragstext (CC:NC-SA), wenn ihr möchtet!
Zwei Entwürfe für ein novelliertes hessisches Feiertagsgesetz
Im Rahmen der untersagten Demonstrationen gegen das Tanzverbot in Gießen und Frankfurt präsentieren die Gießener Piraten heute zwei Fassungen für ein neues hessisches Feiertagsgesetz.
Im Jahr 2014 wird das bestehende hessische Feiertagsgesetz auslaufen. Die beiden Entwürfe sollen auch in diesem Bereich die Trennung von Staat und Kirchen voranzubringen.
Verbotsverfügung gegen "Tanzen gegen das Tanz-Verbot"
Heute erreichte Christian Oechler per Amtsbote des Regierungspräsidenten die Verbotsverfügung, nachdem die Stadt Gießen es abgelehnt hatte per Weisung ein Verbot der Veranstaltung auszusprechen.
Somit findet die Demo am Karfreitag in Gießen nicht statt!
Das Einlegen von Rechtsmitteln wird derzeit vorbereitet.
Paukenschlag in Kassel - Piraten bilden Fraktion im Kasseler Rathaus
Ein Jahr nach der Kommunalwahl werden die "politischen Karten" in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung neu gemischt. Die beiden fraktionslosen Stadtverordneten der Piratenpartei, Jörg-Peter Bayer und Olaf Petersen werden zukunftig gemeinsam mit dem parteilosen Stadtverordneten Dr. Bernd Hoppe eine Fraktion bilden.
"Wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit mit Dr. Hoppe", sagt Jörg-Peter Bayer und ergänzt, "ich bin mir sicher, dass wir dabei von der über zwanzigjährigen kommunalpolitischen Erfahrung von Dr. Hoppe profitieren werden. Zudem lassen sich die anfallenden Aufgaben und Verpflichtungen zu dritt besser aufteilen und wir sind zukünftig nicht weiter von Ausschüssen, Kommissionen und dem Ältestenrat ausgeschlossen."
Der 51-jährige Rechtsanwalt war wegen inhaltlicher Differenzen und massiver Kritik an seinem von der Fraktionslinie abweichendem Abstimmungsverhalten Anfang Februar aus der SPD ausgetreten und hatte die Rathausfraktion verlassen.
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