Gesucht: Namen für eine neue Mini-Buchreihe

Soviele Jahre KOMPASS, soviele Themen. Demnächst auch in anderer Verpackung: für den Herbst 2014 möchten wir eine “Minibuchreihe” starten.

Geplant sind 20- bis 40-seitige Broschüren jeweils einem Einzel-Thema, das Piraten bewegt. Wie etwa:

  • Bürgerrechte
  • Freihandelsabkommen
  • Kryptotipps gegen NSA, BND & Kollegen
  • Piraten-Grundwerte
  • Fracking
  • Bedingungsloses Grundeinkommen
  • Weltraumaufzug Service Manual
  • und was eben an uns herangetragen wird.

Denn verantwortliche Herausgeber sollen die jeweiligen Autoren(kollektive) sein: Arbeitsgemeinschaften, Themenspezialisten usw. Wir selbst von der AG Piratenzeitung/Denk Selbst e.V. kümmern uns ums Vor-Finanzieren, Layout, Drucken und Verteilen.

Dank einem leistungsfähigen Anbieter sind auch sehr kleine Auflagen kostengünstig machbar. Diese schwanken zwischen ganz wenigen 100 und vielen 1.000, je nach Thema.

Wir möchten damit den Aktiven am Infostand neben den üblichen Broschüren etwas thematisch tiefergehendes in die Hand geben. Zur Orientierung: Der Preis für 10 Stück wird um die 3 Euro + Porto zu euch liegen.

Aber jetzt geht es ersteinmal um den Namen:

hast du einen guten, dann notier ihn hier im PAD:

https://piratenmagazin.piratenpad.de/MiniBuchNamen

PS.: Wir suchen auch noch einen “Hut-Träger”, der das mit den Minibüchern koordinieren möchte. Kontakt über die Mailingliste der AG Piratenzeitung: 

ag-piratenzeitung@lists.piratenpartei.de 

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“Britische” Wahnvorstellungen

Der geneigte Leser von Science Fiction kennt britische SF – sie hat, im Gegensatz zur amerikanischen oder deutschen SF, einen  stärker dystopischen Ansatz, nicht selten sind es Dystopien im Wortsinne.

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Peter aka anemoneprojectors | CC BY-SA 2.0

Neben klassischen oder auch surrealen Weltuntergangs-Szenarien (z.B. von J. G. Ballard) sowie Zombie-Apokalypsen findet sich hier eine Thematik, die fast als typisch für britische SF gilt: Die Angst vor totaler Überwachung oder das Leben im Überwachungsstaat – exemplarisch seien hier nur George Orwell und Aldous Huxley genannt.

Doch woher kommt diese Affinität für genau dieses Thema, gerade in Großbritannien? Ist es ein Meme, das sich ungehindert fortpflanzt? Spinnen diese Briten? Oder verarbeiten die Autoren ihre Erfahrungen mit der Mentalität der Herrschenden?

Es liegt wohl an letzterem. Nachdem der EuGH die britische Version der Vorratsdatenspeicherung für illegal erklärte, hatte das dortige Parlament nichts Besseres zu tun, als sofort ein neues Gesetz durch Unter- und Oberhaus zu peitschen. Völlig ohne Schamgefühle und in vollkommenem grenzenlosem Wahn, dass mehr Überwachung auch mehr Sicherheit bedeuten würde, werden grundlegende Regeln des Anstandes und der Moral, nicht zu vergessen das Recht auf Privatsphäre ignoriert.

Dieser moralische Mangel ist aber nicht auf Großbritannien beschränkt, er feiert auch bei uns fröhliche Urstände. Wir kennen ihn schon lange aus den Reihen der CDU/CSU, der GrünInnen, der SPD (vor allem seit der Schröder’schen Wende hin zur desozial-undemokratischen Partei) und auch aus den Reihen der FDP. Selbst die LINKE, die sich als Bürgerrechtspartei geriert, hat in ihren Reihen Jung- und Alt-Stalinisten, für die der Zweck schon immer die Mittel heiligte – ganz in der Tradition linker Bewegungen, die, so bald sie an die Macht kamen, Gegner  überwachen oder gleich um die Ecke bringen ließen. Gut, mit Ausnahme des Staates Israel, dort funktionieren die sozialistischen Kibuzze auch ohne Schnellgerichte und Erschießungskommandos (was wohl am ethischen Fundament des Judentums liegt).

Insgesamt sind die Anstrengungen der in Deutschland aktuell herrschenden politischen Kaste auch bei uns die flächendeckende Bespitzelung einzuführen bzw. zu legalisieren, ein Paradebeispiel für ihre moralische und ethische Verkommenheit. Und für deren geknickten Blick auf die Gesellschaft. Und ganz allgemein ein Beispiel für ihre Version der Realität in der Anonymität in der Öffentlichkeit (und damit Rede-, Bewegungs- und Meinungsfreiheit) ein verhandelbares Gut ist.

Was können wir also tun? Nun, neben der Möglichkeit, alle paar Jahre seine Stimme abzugeben und jemanden zu wählen, der das nicht so will, können wir nur eines tun: Die Kommunikation verschlüsseln, Menschen über die Vorgänge aufklären, Abgeordnete belagern und – wegen der Fernsehbilder, die in unseren Mediendemokratie sehr viel Macht haben – Großdemonstrationen durchführen oder daran teilnehmen (zum Beispiel die FSA).

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“Mehr Demokratie” um TTIP und TAFTA: Europäische Bürgerinitiative wurde angemeldet

In ihrem aktuellen Newsletter teilt Mehr Demokratie e.V. mit:

Dienstag, zwölf Uhr in Brüssel: Pressekonferenz des internationalen Bündnisses gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Anlass: Die Anmeldung einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) bei der EU-Kommission (Amtliches Register der EBIs -red).

Über 150 Organisationen sind entschlossen, gemeinsam die notwendigen Unterschriften, europaweit eine Million, zu sammeln. Die Medienresonanz ist riesig, der Saal voll mit Journalisten. Ein ermutigender Auftakt. Innerhalb von zwei Monaten muss die Kommission nun prüfen, ob die Registrierung zulässig ist.

Wir werden diese Zeit nicht ungenutzt lassen und sammeln bereits jetzt Unterstützer/innen für die EBI. Auf dieser Seite können Sie sich anmelden, wenn Sie mithelfen und im Freundes- und Bekanntenkreis Unterschriften sammeln wollen: https://www.mehr-demokratie.de/stoppttip.html

Ein Spaziergang wird die Sammlung von mindestens einer Million Unterschriften aus sieben Mitgliedstaaten nicht. 75.000 davon will Mehr Demokratie allein in Deutschland sammeln – ein ehrgeiziges Ziel. Dafür brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung: https://www.mehr-demokratie.de/ssl-spenden.html

Das Thema Freihandelsabkommen wird also im Sommer und Herbst frisch bleiben.

 

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Piratenpartei kommentiert Kommunikation der US-Regierung zum Thema digitales Urheberrecht und unterstützt Aktivitäten von The Pirate Bay

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Nichts oder Null

BLACK

JS – eigene Grafik – gemeinfrei

Heute teilt Jürgen Stock seine Gedanken zu zwei lesenswerten Büchern von Marc Elsberg mit uns: Zum einen ist das „Blackout – Morgen ist es zu spät“, München 2012, zum anderen „Zero – Sie wisswn, was Du tust“, München 2014. Vor allem das zweite empfiehlt er unseren (fast erwachsenen) Kindern.

In „Blackout – Morgen ist es zu spät“ kommt es zu einem terroristischer Akt.

Man stelle sich vor, in Europa ginge das Licht aus. Nein, das ist nicht der Spruch der Atom-Lobby aus den 1970er Jahren, „Wenn wir keine Atomkraftwerke bauen, geht das Licht aus.“ Auch meine ich nicht die Licht-aus-Nacht, damit wir einmal mehr Sterne sehen können. Was passiert, wenn in Europa auf einmal kein Strom mehr da ist?

Nach zwei Wochen sind alle zivilisatorischen Errungenschaften Europas zerfallen. Gewalt, Raub und Mord herrschen.

Das Szenario ist nicht absurd. Das hat mir ein Bekannter bestätigt, als er sagte, sie haben das nur verhindert, weil zwei an Land aufgebaute, Jahrzehnte alte MAN-Schiffsdiesel instantan angesprungen sind und Strom für eine Schaltzentrale geliefert haben. Da war ein Unfall passiert und nicht wie in dem Roman ein terroristischer Akt. Aber ein totaler, lokal nicht beschränkter Blackout ist möglich. Ich kenne Leute, die angefangen haben, getrocknete Hülsenfrüchte, jede Menge Nudeln und Mineralwasser einzulagern.

 

Null

JS – eigene Grafik – gemeinfrei

Falls es nicht zum Blackout kommt, was passiert, indem sich das, was heute schon da ist, weiterentwickelt und Daten weiter für Werbezwecke von Gugel und Co. oder dem Spion der siebenfachen Hartfaserfrisur abgeschöpft werden? Den Spion braucht die wiederum, weil das Handy von Tina abgehört wurde und sie Tinas Nachfolgerin werden will. Auch ein Rollstuhltäter positioniert sich und schickt einen Spion. Dominiert es auch die Tagesdiskussion, hängt unsere Zukunft davon nicht ab.

Aber was, wenn die User von Fazzebuk und Co. ihre Daten verkaufen, um damit ihren persönlichen Wert im digitalen Universum zu sichern, zu steigern? Ihr Wert, der Wert eines Menschen wäre dann Null. So nachzulesen in “Zero”, ebenfalls von Marc Elsberg.

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Medienmittwoch: Soundstatues

Audio | CC BY Jonathan Dehn

Audio | CC BY Jonathan Dehn

Emotional bringen wir euch über den Mittwoch. Soundstatues, die Band, die wir euch beim heutigen Medienmittwoch vorstellen, macht tiefgreifende Musik mit nachdenklichen Texten. Dabei setzen Soundstatues vor allem auf einfache akkustische Melodien. Auf der Selftitled-Platte sind insgesamt vier Lieder und bei jedem einzigen kann man die Gedanken gleiten lassen, von den einprägsamen Rhythmen und der angenehmen Stimme des Sängers getragen.

Wenn man nicht gerade allzu komplizierte Sachen nebenher erledigt, sollte man außerdem auf die Texte achten, die viel mehr sind als der übliche Pop-Einheitsbrei. Tief emotional und traurig geht es passend zur musikalischen Begleitung um Freunde, Erinnerungen, Schuld und vieles mehr. Also auf jeden Fall ein Ohr wert! Das Album der Soundstatues ist wie immer auf Jamendo zu finden.

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TTIP: Verhandlungsrunde läuft während WM-Siegesfeier

Unsere “Fußball-Helden” feiern heute am Brandenburger Tor, die “US/EU-Wirtschafts-Helden” ackern an ihrem nächsten Projekt.

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Der Youtube-Channel der Flaschenpost

Die Flaschenpost bei YouTube

Die Flaschenpost bei YouTube

Videos in Artikeln der Flaschenpost sind nicht wirklich neu. Wir hatten in der Vergangenheit gelegentlich eigene Aufnahmen eingebunden. Unsere Bastellösung hatte jedoch den Nachteil, dass wir nur wenige Filmformate anbieten konnen.

Mit unserem eigenen Channel bei Youtube verschonen wir den knappen Plattenplatz unseres Servers und sind zudem im Dateiformat unabhängig – denn Youtube läuft fast überall. Dass die Google-Tochter dort auch Werbung platziert ist in Zeiten der Werbeblocker wie AdBlock plus kein Thema mehr.

Als Start in unser Angebot dient die Pressekonferenz des Vorstands, der in Halle gewählt wurde. In den nächsten Tagen kommen noch die Aufnahmen der Kandidatenvorstellungen dazu – zumindest die Kandidaten, die dann tatsächlich gewählt wurden.

Der Youtube-Channel der Flaschenpost will keine täglichen Filme bieten, sondern eher selten von einzelnen Veranstaltungen berichten. Das wird nach derzeitiger Planung auch immer im Rahmen eines Artikels geschehen. Wenn du zu unserem Videoangebot etwas beisteuern möchtetst melde dich bei uns!

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Schleswig-Holsteiner Piraten freuen sich über neuen Landesvorstand

LaVoSH 2014-2015 im Juli 2014 (Bild: Bastian Grundmann)

LaVoSH 2014-2015 im Juli 2014 (Bild: Bastian Grundmann)

In Henstedt-Ulzburg hatten sich gut siebzig akkreditierte Piraten aus dem ganzen Land eingefunden, um den alten Vorstand zu verabschieden, den neuen Vorstand zu wählen und über diverse Anträge aus der Landtagsfraktion sowie der Basis zu entscheiden.

In entspannter Stimmung dankten sie dem alten LaVo für seine Arbeit, maßgeblich dem früheren Vorsitzenden Sven Stückelschweiger, der durch zwei Amtszeiten für verlässliche Kontinuität im Landesvorstand gesorgt hatte.

Christian Thiessen gewann die Wahl zum Vorsitzenden mit großer Mehrheit (81, 54 Prozent der Stimmen). Auch Christian, der auf der Sylt lebt und sich in der Kommunalpolitik aktiv für die Verbesserung der Lebensumstände der Sylter einsetzt, hat zwei Amtszeiten versprochen. Als stellvertretende Vorsitzende wählte die Versammlung die Dipl. Politologin Anne Burmeister (66 Prozent der Stimmen). Schatzmeister ist Stefan Bartels, er wurde mit über 95,83 Prozent im Amt bestätigt. Stefan Bartels war erst Ende Juni auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der Piratenpartei in Halle an der Saale zum Bundesschatzmeister gewählt worden. Der Landesparteitag bestätigte außerdem, dass er auch zukünftig beide Ämter bekleiden darf. In den weiteren Vorstandsämtern wurden als Generalsekretär Henry Piepgras und als Politische Geschäftsführerin Kathie Jasper wieder gewählt.

Im nächsten Jahr will der neue Vorstand sich für die Kernthemen Bürgerrechte, Bürgerbeteiligung und Datenschutz engagieren, die Zeit ohne Wahlkämpfe nutzen, um das Vertrauen der Bürger in die Politik zu stärken und zu zeigen, warum das Land Schleswig-Holstein Piraten braucht.

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Kompass Links 13. July 2014

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Neue Piraten-Vorstände in drei Landesverbänden

Brandenburg

1V: Michael Hensel

https://twitter.com/anked/status/487949369325674496

Sachsen-Anhalt

1V: Andrea Bogner

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/sachsenanhalt/article130090223/Neues-Fuehrungsduo-bei-Piraten-in-Sachsen-Anhalt-gewaehlt.html

Schleswig-Holstein

1V: Christian Thiessen

http://landesportal.piratenpartei-sh.de/blog/2014/07/ein-sylter-wird-vorsitzender-schleswig-holstein/

 

Der nächste Landesparteitag ist bei den NRW-Piraten im niederrheinischen Kleve Ende August. https://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2014.2

 

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Neuer Vorstand in Brandenburg gewählt

Ein Gastartikel von Raimond Heydt.

Landesvorstand in Brandenburg | Tweet von Anke Domscheid-Berg

Landesvorstand in Brandenburg | Tweet von Anke Domscheid-Berg

Am gestrigen Samstag trafen sich in Frankfurt/Oder die Brandenburger PIRATEN zum 1. Tag des Landesparteitags. Auf der Agenda dieses ersten Tages stand für die 48 Akkreditierten die Wahl des neuen Vorstands. Gewählt wurde unser bisheriges Verwaltungsteam mit Michael Hensel (1. Vorsitz), Jens Heidenreich (Schatzmeister), Mandy Plaswig (Generalsekretärin) und die drei Gliederungsvorsitzenden Lutz Bommel (2. Vorsitz), Jürgen Voigt (Beisitzer), Andreas Schramm (Beisitzer). Mit Jörg Preisendörfer als politischem Geschäftsführer hat es auch ein engagierter Basispirat in den Vorstand geschafft.

Zur Beginn der Veranstaltung zog der nun entlastete Vorstand mit Anke Domscheit-Berg Bilanz. Geprägt wurde die Amtszeit durch die Wahlkämpfe im Bund, Europa und in Brandenburg, sowie die Aufräumarbeiten im Verwaltungsbereich des Landesverbandes. Besonderem Dank galt hier dem bisherigen Verwaltungsteam, welches seine Arbeit nun als gewählter Vorstand fortsetzen wird. Die scheidende Landesvorsitzende gratulierte allen gewählten Brandenburger Kommunalpiraten, beklagte aber auch den Umgang mit Verantwortungsträgern in der Partei. Regelmässige Schmähungen, Beleidigungen oder sogar Drohungen passen nicht in ein Umfeld, welches auf ehrenamtlichen Engagement vieler Einzelner fusst. Dem alten Vorstand gelang es einen geordneten, wenn auch etwas abgekämpften, Landesverband zu hinterlassen. Anke Domscheit-Berg, Cornelius Everding, Daniel Domscheit-Berg und das nimmermüde Arbeitstier Friedrich Schumann wurden warm und herzlich verabschiedet.

Drängeste Aufgabe ist die Vorbereitung und Durchführung des anstehenden Landtagswahlkampfes. neun Wochen bis zur Wahl und es fehlen immer noch Unterstützungsunterschriften für die Zulassung. Weitere Wahlkampfhilfe wird gerne angenommen.

Die größte Herausforderung besteht darin, im kommenden Jahr eine neue LV-Struktur zu entwickeln. Viele Gliederungen und Arbeitsgemeinschaften existieren faktisch nur noch im Wiki. Macht es wirklich Sinn, zehn Mitgliederverwaltungen parallel zu fahren? Brauchen wir 30 Mumblekanäle, um sich mit 20 Piraten inhaltlich zu unterhalten? Darüber hinaus sind die Mitgliederstände um Karteileichen zu bereinigen.

Es bleibt bewegt in Brandenburg. Niemand muss gelangweilt am Rande stehen und anderen bei der Arbeit zu schauen. Die meisten Teilnehmer des Landesparteitages werden spätestens ab Montag aber ohnehin wieder in den Wahlkampfmodus schalten.

Und die Trolle? Die Trolle waren ruhig und haben nur ganz wenig getrollt. Wer am zweiten Tag zuschauen möchte: Hier ist der Livestream.

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Petitionen an den Bundestag – Miracle Mineral Supplement

Qualitätssicherung im medizinischen Bereich – Einrichtung einer Bundesbehörde zur Kontrolle und Überwachung von MMS und anderen Giften
Kommentar:

Ich kann den Unsinn dem manche Menschen anhängen nicht verstehen. Im Mittelalter nahmen sie hochgiftiges Quecksilber – woher auch die Bezeichnung Quacksalber für Scharlatane herstammt – um sich zu heilen. An der Technik hat sich was geändert aber nicht daran, dass einige die Verzweiflung, Naivität und/oder das Unwissen anderer ausnutzen um ihnen schädliche Substanzen zu verabreichen.

Das ist nicht nur Betrug, sondern auch Körperverletzung.

Die Menschen können ja gerne wirksame Medikamente ablehnen, wobei dies aus meiner Sicht eher als suizidal einzuordnen ist, man darf aber nicht zulassen, dass sie vergiftet werden.

Eine Veränderung im Chemikalienrecht dürfte hier der richtige Weg sein. Schließlich wurde auch bei anderen Substanzen der Zugang beschränkt.

und

Antibiotika sind auch Medikamente und mittlerweile nicht mehr sonderlich wirksam.

MMS ist gefährlicher als jedes Medikament, denn Chlorbleiche ist für den menschlichen Körper schädlich, gemäß der GHS Kennzeichnung sogar tödlich. Dies Dosierung für tödliche Wirkung ist nicht einmal sonderlich hoch. Da reichen bereits wenige Gramm um auf die letale Dosis zu kommen.

Medikamente sind zumindest in Versuchsreihen auf Wirksamkeit und Nebenwirkung getestet, was unter anderem auch die Preise erklärt.

Verbraucherschutz – Deutliche Herabsetzung des Grenzwertes für Formaldehyd, insbesondere in Kosmetikprodukten (z. B. Nagellack)

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deutsche Piraten ziehen mit 1,4% ins Europaparlament ein

zum ersten Mal in der Geschichte der deutschen Piraten zieht eine Abgeordnete der Piraten, Julia Reda, ins europäische Parlament.

Im letzten Anlauf hatte es noch nicht geklappt – in 2009 scheiterte die Piratenpartei mit 0,9% an der damals gültigen 5%-Hürde. Doch dieses Jahr hat es geklappt, nachdem die 5%-Hürde für verfassungswidrig eingestuft wurde. Insgesamt 1,4% holten die Piraten gestern:

Wahlergebnisse Europawahl 2014


Quelle: http://www.europarl.de/de/aktuell_presse/presse/aktuell/aktuell-2014/aktuell-2014-mai/wahlergebnisse.html

Im Europaparlament werden die Piraten dabei übrigens in der politischen Gruppe “Die Grünen/Freie Europäische Allianz” mitmischen.

Weitere Piraten im Parlament?

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Europa-Wahlkarte – morgen geht es los

In Deutschland wird am 25. Mai zur Europawahl gewählt – doch in einigen Ländern geht es schon morgen los! Eine kleine Übersicht:


Quelle: https://twitter.com/ppsde

22. Mai
am 22. Mai wählen die Niederlande und Großbritannien.

23. Mai
Der 23. Mai ist für Irland reserviert.

24. Mai
Lettland, Malta, die Slowakei und Französische Überseegebiete wählen. Tschechien beendet seine 2-tägige Wahlperiode.

25. Mai
Heute gehts rund – aus 22 Ländern trudeln die Wahlergebnisse ein: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich (ohne Überseegebiete), Griechenland, Italien , Kroatien, Litauen, Luxemburg , Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Ungarn, die Republik Zypern und Tschechien stimmen ab!

Nach dem bestehenden Europawahlrecht hat jeder Mitgliedstaat eine feste Anzahl von Sitzen. Deutschland stellt 96 von 751 Sitzen – und kann damit eine Partei mit rechnerisch rund einem Prozent Wahlergebnis ins Parlament bringen.
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Wikipedia-Statistik: Piraten hätten 9.3%

Wenige Tage vor der Europawahl scheint die Piratenpartei aus dem medialen Fokus verschwunden zu sein. Doch wie sieht es statistisch aus? Wir werten erstmals die Statistiken Wikipedias aus:

Seit einiger Zeit gibt es ein neues Feature auf Wikipedia: jedermann kann die Zugriffsstatistiken aller Wikipediaartikel aufrufen – gezählt wird dabei jeder Seitenaufruf, aber auch jede Bearbeitung oder Teilnahme an einer Seitendiskussion. Alle Parteien auf einer Plattform, mit einem eindeutigen Profil – der ideale Nährboden für einen Vergleich! Folgendermaßen haben alle Parteien im Monat April 2014 abgeschnitten:

Seitenaufrufe je Partei auf Wikipedia April 2014


*Sonstige: NPD, BIW, Freie Wähler, SSW

105.297 Aufrufe aller großen Parteiartikel zählte die deutsche Wikipedia im April 2014. Die Verteilung der Aufrufe auf die verschiedenen Parteien ist jedoch überraschend. Würde man jeden Aufruf als Wählerstimme zählen, und, zur Vereinfachung der Rechung, keine 5%-Hürde annehmen, so müsste in diesem Modell der SPD mit 16,5% aller “Stimmen” die Regierung bilden. Das könnte allerdings ziemlich heikel werden, denn als zweitstärkster Koalitionspartner käme nicht etwa die CDU, sondern zuerst einmal die Linke (14,8%) und die Grünen (14,4%) infrage. Die CDU kann sich mit ihren 13.3% hingegen kaum von der FDP absetzen (12,6%), und könnten die Wunschkoalition in der Opposition fortführen, während die Piraten mit 9,3% auch gut in der Opposition mitmischen würden, in der es aber auch große Konkurrenz durch andere Kleinparteien (NPD, BIW, Freie Wähler, SSW) gäbe.

Natürlich kann man die Seitenaufrufe nur mit einem Augenzwinkern 1:1 in Wahlergebnisse umrechnen, denn: nicht jeder, der einen Wikipediaartikel aufruft, ist auch ein Unterstützer einer Partei. Vor allem gilt auch: je kontroverser eine Partei, desto öfter dürfte sie nachgeschlagen werden. Aber die Zahlen messen doch zumindest eine gewisse mediale Aufmerksamkeit, die eine Partei im Internet besitzt.

Diese “mediale Aufmerksamkeit” lässt sich auch gut am 12-Monats-Chart ablesen:

Seitenaufrufe der Piratenpartei Deutschlands auf Wikipedia 2013/14

Ein klares Peak von 76000 Seitenaufrufen ergab sich im September 2013 – in der Endphase des Bundestagswahlkampfes. Daran kann man aber auch erkennen, dass der momentane Europawahlkampf an den meisten offenbar vorbei geht.

Datenquelle: Piratenstatistiken, 2014. | Permalink | No comment | Add to del.icio.us
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FreitagsFilm: Areva in Niger

Wo Areva in Niger Minen hat, ist sauberes Trinkwasser knapp und sehr teuer. Für die Bewässerung der Felder wird wiederaufbereitetes Wasser aus der Uran-Produktion verwendet. Das Vieh wird direkt durch Wasser und Nahrung kontaminiert. Niger ist der fünftgrößte Produzent von Uran auf der Erde und ist das ärmste und unterentwickelteste Land der Welt. Es steht [...]

neue Live-Statistik: Mitglieder Piratenpartei Frankreich

Die Mitgliederzahlen in Deutschland laufen nicht gut – aber gerade vor der Europawahl muss man sich fragen, wie der europäische Kontext aussieht?

Kurz gesagt ist dies schwierig zu beantworten. Die verschiedenen Piratenparteien veröffentlichen ihre Mitgliederzahlen auf Websiten in allen möglichen Sprachen, teilweise sporadisch, teilweise zeitnah, teils als Tabelle, teils als Grafik, teilweise nur auf Anfrage; und dabei ändert sich das Format auch noch von Zeit zu Zeit. Dazu kommen verschiedene Modalitäten, wie die Mitglieder gezählt werden; einige scharfe Knicke in den Kurven deuten teilweise auf nicht verlängerte Jahresmitgliedschaften hin.

Neu dazugekommen ist nun die Piratenpartei Frankreich:
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FreitagsFilm: Der erste Tag

Das erste Alarmsignal könnte noch eine Fehlmeldung sein. Doch bald verdichten sich die Hinweise: Ein tschechisches Kernkraftwerk nahe der österreichischen Grenze erlebt einen Störfall von bislang ungesehenem Ausmaß. Die österreichischen Krisenstäbe lösen Strahlenalarm aus … [arte] Sehr gut gemachter österreichischer Katastrophenfilm über den Ernstfall. Im Gegensatz zu den sonst üblichen hysterischen Tönen wird sich hier [...]

Europawahlen: keine 3%-Klausel für deutsche Piratenpartei

Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.2.2014 ist die momentan gültige 3%-Hürde für verfassungswidrig erklärt worden. Ohne weitere Änderung des Wahlgesetzes soll die im Mai stattfindende Europawahl also einfach ohne Hürde auskommen.

Was bedeutet dies für die Piraten?
Ganz klar: auch ohne Prozenthürde gibt es eine indirekte Hürde – nämlich die Anzahl an Stimmen, die man für einen Sitz benötigt. Da Deutschland ab 2014 96 Sitze im Europaparlament haben wird, und man nach dem Sainte-Lague-Verfahren etwas mehr als einen halben rechnerischen Sitz für einen physischen braucht, braucht man in Deutschland also knapp über 0,52% für einen Sitz im Europaparlament.

Die Abschaffung der Hürde kann aber auch noch psychologische Folgen haben: viele Wähler, die z.B. in Bundestagswahlen taktisch eine große Partei wählen, um ihre Stimme nicht zu verschenken, könnten sich nun bestärkt fühlen, direkt die Partei zu wählen, die zu ihnen passt, auch, wenn es sich um eine Kleinpartei handelt.

Ob die deutschen Piraten 2014 ins Europaparlament kommen, wird sich zeigen: zur letzten Europawahl 2009 bekam die Piratenpartei noch 0,9% aller Stimmen.

Umfrageergebnisse für die Europawahl dieses Jahr liegen noch nicht vor; das Umfrageinstitut INSA ermittelte kürzlich immerhin für die weit entfernte nächste Bundestagswahl ein Umfrageergebnis von 2%.


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AKW-Vogtle – Seit 2 Jahren genehmigt, seit 4 Jahren in Bau

Der Bau des neuen Kernkraftwerks vom Typ AP1000 wurde im Februar 2012 durch die US-Atomaufsicht genehmigt. Der Chef der Atombehörde hat deutlich Sicherheitsbedenken geäußert und sich gegen die Genehmigung ausgesprochen. Er nahm bald darauf seinen Hut und hat die Behörde verlassen. Wir berichteten ausführlich über das Sicherheitskonzept und die Bewertung desselben durch Spezialisten der Behörde, [...]

Von Hochwasser überschwemmtes AKW Fort Calhoun nach knapp 3 Jahren wieder in Betrieb

Das im Sommer 2011 vom Hochwasser überflutete Kernkraftwerk Fort Calhoun hat jetzt seinen Betrieb wieder aufgenommen. Die Schäden durch die Flut sowie durch ein Feuer und zahlreiche Sicherheitsprobleme haben das Wiederanfahren des im April 2011 zur Wartung abgeschalteten Kernkraftwerks um beinahe 3 Jahre verzögert. Der Schutz vor Fluten und vor Stürmen soll verbessert worden sein. [...]

Nationalratswahlen Österreich: Piraten auf 0,76%

In Österreich gab es heute die alle 5 Jahre stattfindenden Nationalratswahlen – erstmals waren dieses Jahr auch die Piraten mit dabei. Es folgen die Ergebnisse nach Auszählung aller Urnenstimmen:

Nationalratswahlen Österreich 2013 (Urnenstimmen)


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Bundestagswahl: Piraten bekamen bis zu 5,8%

Am Sonntag hat Deutschland den Bundestag neu gewählt – die Piratenpartei kam auf 2,2%. Doch Deutschlandweit fiel das Ergebnis keinesfalls homogen aus – bis zu 5,8% bekam die Piratenpartei in einigen Wahlkreisen.

Was wir alle vermutet haben, ist natürlich auch dieses mal eingetreten: am stärksten ist die Piratenpartei in den Ballungsgebieten. Doch wie stark genau? Es folgen die Zahlen der besten Wahlkreise:

Wahlergebnisse Bundestagswahl 2013 (Zweitstimme Wahlkreise):

Wahlkreis Prozent
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg/PBerg Ost: 5,8%
Berlin Mitte 4,7%
Dresden II – Bautzen II 4,4%
Berlin Neukölln 4,1%
Karlsruhe-Stadt 4,0%
Berlin-Pankow 3,9%
Hamburg-Mitte 3,9%
Leipzig II 3,9%
Berlin-Lichtenberg 3,7%
Dresden I 3,6%
Berlin Treptow-Köpenik 3,5%
Aachen I 3,5%
Nürnberg-Nord 3,2%
Erfurt, Weimar, Weimarer Land II 3,2%
Leipzig I 3,2%
Berlin Tempelhof Schöneberg 3,2%
Darmstadt 3,1%
Mannheim 3,1%
Berlin – Spandau 3,1%
Berlin – Marzahn-Hellersdorf 3,1%
Freiburg 3,0%

Wie zu erwarten ist Berlin die Piratenhochburg – hier wurden die höchsten Abstimmungswerte gemessen – in Berlin-Kreuzberg hätte es demnach für die 5%-Hürde gereicht! Großstädte wie Dresden und Leipzig reihen sich in den Reigen der Top-Bezirke. Doch es gibt auch einige Überraschungen. So schneidet München mit 2,6% unverhältnismäßig schlecht für Großstadtverhältnisse ab, und auch Bremen schafft es nicht über diesen Wert.
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Bundestagswahlen: Piraten auf 2,2 Prozent

Der lange Wahlkampf ist nun vorbei – und ersten amtlichen Hochrechnungen nach liegt die Piratenpartei deutschlandweit auf 2,2%:

Bundestagswahl Hochrechnung 21:35 ARD 22.9.2013


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Landtagswahl in Bayern: Piraten erreichen 2,0%

Diese Nacht um 2 Uhr hat der Wahlleiter das offizielle Ergebnis bekannt gegeben – und damit ist es amtlich: die Piratenpartei erreicht bei ihrer ersten Landtagswahl in Bayern die Marke von 2,0%:

Landtagswahlergebnis Bayern 15.9.2013


* ÖDP = Ökologisch Demokratische Partei
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U18-Wahlen Bundesländer: Piratenpartei bekam bis zu 19,22%

Am Freitag haben die U18-Wahlen zur Bundestagswahl stattgefunden – alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren konnten neun Tage vor den echten Wahlen in einem der 1500 deutschlandweit verteilten U18-Wahllokalen ihre Stimme abgeben. Die Piraten bekamen durchschnittlich 12,23%. Doch wie sieht es von Bundesland zu Bundesland aus? Es folgt eine Übersicht:

Wahlergebnisse U18-Wahl 2013:

Bundesland Prozent
Saarland 19,22%
Thüringen 16,63%
Sachsen-Anhalt 16,12%
Brandenburg 15,59%
Sachsen 15,22%
Rheinland-Pfalz 13,01%
Bayern 12,73%
Berlin 12,34%
Bremen 12,08%
Baden-Württemberg 12,07%
Hamburg 12,31%
Mecklenburg-Vorpommern 12,28%
Hessen 11,37%
Nordrhein-Westfalen 10,36%
Niedersachsen 9,14%
Schleswig-Holstein 8,43%

Auffällig ist hier – entgegen landläufiger Vermutungen waren nicht die Ballungszentren die Hochburgen der Parteien, sondern große Bundesländer wie Brandenburg und Thüringen brachten es auf die ersten Plätze mit mehr als 16% für die Piraten. Am deutlichsten sticht hier das Saarland hervor – mit 19,22% stehen die Piraten nur 0.16 Prozentpunkte hinter der CDU!
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FreitagsFilm: Machen Sie ihren Job! Bauern weisen die Regierungauf die ernste Situation in Fukushima hin

Am 6. Juni hatten Bauern eine Aussprache mit Vertreten der japanischen Regierung zu ihrer Situation. Die Lage ist dramatisch. Die Bauern bemängeln, dass die Radioakrivität der Böden nicht gemessen wird. Hoch belastete Böden werden nur erkannt, wenn die Belastung der Lebensmittel über dem Grenzwert liegt. Die Böden werden nicht abgetragen, sondern nur unter gepflügt. Die [...]

Neuer Strom-Export-Rekord

Die neuen Kohlekraftwerke in Deutschland zeigen ihre Wirkung. Deutschland hat Anfang September den Strom-Rekord-Export von 2008 überholt. Der Strompreis ist aufgrund des Überangebots an Strom im deutschen Netz auf ein Rekordtief gefallen. Allein im letzten Jahr sank der Preis an der Börse um 25%. Dass dieser niedrige Preis beim Verbraucher nicht an kommt hat mehrere [...]

FreitagsFilm: Der Asse Skandal

Der Asse-Skandal – Dokumentation – 45 Min – NDR Asse heißt Angst. Bis 1978 warf die ”Gesellschaft für Strahlenforschung” über 126.000 Fässer mit Atommüll achtlos in ein marodes Salzbergwerk zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel. Und bis heute leiden die Anwohner an den Folgen. Ihre Häuser haben an Wert verloren, die Kindergärten bleiben leer.

FreitagsFilm: So kam der Müll zur Asse

Von Haus zu Haus. Mit diesem ganz normalen Sperrgut-Transportservice der Bundesbahn für jedermann wurde auch der Atommüll zur Asse transportiert. Heute ein Kühlschrank zu einem Kunden, morgen Atommüll zur Asse … Wobei hier nicht der Gleisanschluss der Schatanlage verwendet wurde, sondern die Behälter das letzte Stück über LKW angeliefert wurden. Hier der Werbefilm der Bundesbahn [...]

FreitagsFilm: Alles paletti in Fukushima!?

Bericht einer Japanerin darüber, wie Japan die Katastrophe bewältigt. Messungen in Tokio finden nicht statt, obwohl Hotspots bis an die Metropole heran reichen und auch Krebsfälle außerhalb des überwachten Bereiches verstärkt auftreten. Die Bevölkerung soll Nahrung aus Fukushima essen um den Menschen dort zu helfen. Die Regierung will vornehmlich Familien mit Kindern in den evakuierten [...]

Fukushima: Schilddrüsenkrebs bei Kindern

In den letzten Tagen gab es wieder neue Nachrichten über neue Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in Fukushima. Inzwischen sind dort 210.000 Kinder untersucht. Es gibt 18 bestätigte Krebsfälle und 25 Verdachtsfälle, bei denen Krebs nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist. Diese Fälle werden regelmäßig kontrolliert. Treten verdächtig viele Krebsfälle auf? Einige Publikationen verbreiten jetzt die Ansicht, [...]

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