3. Bildungsplenum
Am 14. April fand das dritte Bildungsplenum des sächsischen Landesverbands statt. Im Stadtteilhaus Dresden äußere Neustadt trafen sich 40 – 50 Piraten, Interessierte und Gäste, um sich über Bildungsthemen auszutauschen. In diesem Podcast ziehen die Orga und unsere Bildungspiraten ein kleines Fazit und werfen einen Blick auf zukünftige Plenen.
(Dauer ca. 0:19:47)
Teilnehmer:
Daniel, Plenumsorga (@d_riebe)
Maxi, Moderation (@muaksi)
Katja, Bildungspiratin (@occcu)
Andreas, Bildungspirat aus Berlin (@rhotep)
Matthias, Bildungspirat (@Raidrion)
Martin, Bildungspirat
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Piratenstand zur Leipziger Buchmesse
Am Samstag den 17.3. Vormittag habe ich den Infostand der Piraten in der Innenstadt besucht, welcher begleitend zur Buchmesse organisiert wurde. Wir sprechen über das Publikum und ob auch konkret das Thema Urheberrecht bei den Passanten ein Thema ist bzw. versuchen es selber etwas aufzudröseln.
(Dauer ca. 0:28:11)
Teilnehmer:
Twitter: @Raidrion (Orga)
Twitter: @LupinoDotOrg
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Tag der Sachsen 2011
Ich war am Sonntag den 04.09.2011 an unserem Piratenstand auf dem “Tag der Sachsen”. Andreas, Robert und Tilo haben mir ein wenig über den Samstag berichtet. Sie wahren erschöpft aber auch glücklich über die interessierten Gespräche mit den Passanten. Das alles und welche Nascherei die FDP auf ihren Stand verteilt erzählen sie uns kurz in dieser Sendung.
(Dauer ca. 0:13:14)
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Protestpicknick – “Dyna-Mitt e.V.”
Flo vom frisch gegründeten Verein „Dyna-Mitt e.V“ hat heute auf dem Altmarkt ein Protestpicknick veranstaltet. Nach dem Motto „Futtern für Vielfalt“ wollte man ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen.
Alexander und ich hatten Flo schon vor ein paar Wochen bei der „Dresden wird bunt“ Demo getroffen und uns mit dem Verein via Internet etwas beschäftigt. Deshalb war es uns besonders wichtig diesmal den Verein etwas konkreter kennen zu lernen. Am besten hört ihr euch das selber an. „Dyna-Mitt“ macht jedenfalls einen sympathischen Eindruck.
(Dauer ca. 0:16:04)
Links:
Website: dyna-mitt.de
Twitter: @Dyna_Mitt_eV
Twitter: @OrangeFloh
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Spontandemo vor dem Sächsischen Landtag
Fidel (Gregor Schäfer) hat zusammen mit Julia Bonk (die Linke) und Johannes Lichdi (Grüne) über das Wochenende dazu aufgerufen sich heute 8:45 vor dem Landtag zu treffen. Zwei Ausschüsse beraten heute über den Vorfall, dass die Polizei am 19. Februar massenweise Handydaten gespeichert hat.
Ca. eine halbe Stunde wahren etwa 30 Demonstranten vor Ort und haben ihren Protest kund gegeben. Im Anschluss werteten wir (Fidel, Torsten, Tilo und Ich) noch die aktuelle Lage etwas aus.
(Sorry für die etwas schlechte Klangqualität – der Wind wollte auch mit spielen)
(Dauer ca 0:15:20)
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Zensus 2011.01
Fidel und ich haben uns im Rathaus in Dresden getroffen und ein paar Gedanken zum Thema Zensus 2011 ausgetauscht. Bis Zum Mai, wenn die Befragung für die Bürger richtig los geht ist noch etwas Zeit um sie für das Thema zu sensibilisieren.
(Dauer ca. 0:21:09)
Links:
Website: zensus2011.de
Website: zensus11.de
taz.de: die Vermessung der Republik
unwatched.org: Online-Volkszählung in Lettland gestoppt
blaetter.de: Volkszählung im Verborgenen
weser-kurier.de: Bremer wollen Zensus boykottieren
Sofort Anhören:
Dresden Anti-Atom Mahnwache

Fidel und ich wahren gegen 18:00 Uhr bei der Mahnwache in Dresden, welche sich solidarisch für die Opfer in Japan aussprach aber auch ein klares Zeichen gegen Atomenergie setzte. Wir sprachen kurz mit einigen Politikern von den Grünen, einem Aktivisten von Greenpeace und haben uns etwas unter die Menge gemischt.
Ach ja der Akku machte vom Aufnahmegerät schlapp deshalb leider mit einer kurzen Unterbrechung. Wenn jemand eine gute Lösung mit Solar Panels hat gerne her damit
– es wird eh Sommer und dann kann ich wenigstens garantieren, dass die nächsten Aufnahmen von draußen ohne Atomstrom entstanden sind. (Dauer ca. 0:17:32)
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Dresden Stadtratssitzung 27.01.2011
Fidel und ich geben euch einen kleinen Einblick in die gestrige Stadtratssitzung in Dresden. Wir besprechen den Antrag der CDU Aktuelle Stunde zum Thema “Lokales Handlungsprogramm zur Verbesserung von Ordnung und Sauberkeit in der Landeshauptstadt Dresden” und den der Grünen Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße jetzt bauen. Zum Schluss kommentieren wir noch die Mediensitutation der Sitzungen und finden, dass diese enorm verbesserungswürdig ist.
(Dauer 0:11:55)
Links:
TO der Stadtratssitzung Dresden vom 27.01.2011
PW AG Kommunalpolitik
Sofort Anhören:
Bisher war für mich der beste Jahresrückblick immer die...
Bisher war für mich der beste Jahresrückblick immer die ZDF-Produktion “Album …”.
Allerdings wollte ich euch dieses Juwel hier nicht vorenthalten und euch damit ins neue Jahr schicken, in dem ihr hoffentlich gesund ankommen werdet.
Euch allen ein glückliches 2011 - laßt uns auf die Herausforderungen trinken, die vor uns liegen!
Allen meinen Mit-Piraten, Lesern, Followern und politischen...
Allen meinen Mit-Piraten, Lesern, Followern und politischen “Sparringspartnern” wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles neues Jahr.
Liebe - Freiheit - Glück
Lily
Glaubhaftigkeit von Internetrecherchen
Ja, es ist eigentlich ne Uniaufgabe, aber ich möchte mal Transparent bleiben und teile es einfach mit euch. Es ist nicht komplett durchdacht, aber es ist eine Idee. Freu mich über Feedback und Gedankenanstöße. Es ist mein erster essayistischer Versuch. Jedenfalls in diesem Ausmaß.
Glaubhaftigkeit von Internetrecherchen
Die Auseinandersetzung mit der Glaubwürdigkeit von Internetrecherchen widerstrebt meiner eigenen Einstellung. Ich selbst behaupte von mir, dass ich ein vollständig vernetzter Mensch bin, der im Web 2.0 angekommen ist. So bin ich bei der großen Community Facebook vertreten, habe ein eigenes Blog, benutze Twitter mit großer Leidenschaft und Lebendigkeit und wenn man mich googelt, bin ich selbst der erste Treffer bei Google. Ich lebe und liebe das Internet. Doch was hat mein Leben mit der Recherche für wissenschaftliche Abhandlungen zu tun und wie kann ich meinen Nutzen daraus ziehen?
Die Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens sind die Glaubwürdigkeit und der fundamentale Beweis der Quellen und der damit verbunden Richtigkeit. Fachbüchern, Gesprächen und Interviews mit Experten oder die Suche im Stadtarchiv waren, bis zur digitalen Revolution, stellten die typische Möglichkeiten der wissenschaftlichen Arbeiter und somit auch den Journalisten für ihre Recherchen dar. Mit dem Internetboom zum Millenium und den damit geschaffenen Technologien kann sich seitdem jeder einbringen, publizieren und vernetzen. Zehn Jahre später entstanden so unter anderen die Blogosphäre und die Wikipedia, bei der jeder eingeladen ist Wissen beizusteuern. Das ist der Charme und sogleich das Verhängnis des größten Gedankensammelsuriums der Welt.
Es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen der Qualitätsjournalismus durch schlecht recherchierte Quellen im Internet reingefallen ist. Bekanntes Beispiel ist der Fall mit dem falsch recherchierten vollständigen Namen des amtierenden Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Ein anonymer Journalist hatte in der größten im Internet freiverfügbaren Enzyklopädie, Wikipedia.org, den Artikel des Freiherrn vorher kurzfristig verfälscht. Er dichtete einen weiteren Vornamen dazu. In kurzer Zeit hatten alle großen Medien u.a. auch die Bildzeitung den falschen Namen in ihren Artikeln veröffentlicht. Ein Dilemma für die Printmedien und ein Jubelschrei für die deutsche Blogszene.
Die deutschen Qualitätsmedien sehen sich im Zugzwang. Die schneller werdende Welt durch die absolute Vernetzung, verlangt eine schnelle Veröffentlichung wichtiger Meldungen. Ein Beispiel war die Ernennung des neuen Bundespräsidenten Christian Wulff. Ich hatte das Ereignis über den Livestream von Phoenix und Twitter verfolgt. Kurz darauf erschien bei Twitter die Meldung, dass SpiegelONLINE einen Artikel veröffentlicht hat. Ich öffnete den Link und sah dort nur die Überschrift. Der Artikel war erst nach einigen Minuten auf der Internetseite zu lesen. Die Presse will damit zeigten, dass sie schneller sein will, als die Bloggerszene. Grund dafür ist, dass sich die klassischen Medien durch die zum Teil wirklich guten Hobbyblogger unter Druck gesetzt fühlen. Die Blogger holen mittlerweile den Leserstamm der „Großen“ ab. Genau da, wo die klassischen Medien aufhören zu berichten. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Netzpolitik wird fast komplett durch die Bloggerwelt abgedeckt (Bsp: netzpolitik.org) Qualitätsmedien räumen diesem Thema häufig nur einen kleinen Bereich ein. – Beispiel: Mario Sixtus „Elektrischer Reporter“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – Sixtus meint dazu:
„Was sich im Internet artikuliert, wird vom Radar der Politiker nicht erfasst. Das ist ärgerlich, schließlich leben wir im 21. Jahrhundert.“[1]
Die Politik und die Medien sträuben sich und scheitern daran, die mittlerweile sehr große Minderheit der Netzgemeinde ein Gehör zu verschaffen. Entsteht ein Fehler der Journalisten durch eine falsche Internetrecherche, dann werden die Scharfschützen gegen das Netz wieder aufgestellt. Klaus Jarchow vom Weblog Medienlese meint: „Die Arroganz ist vielen im Netz aufgestoßen. Seither tobt der Kampf zwischen Journalisten und Internet-Schreibern“. Aber genau durch diesen Grabenkampf verliert das Netz weiterhin an seiner Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit. Die meisten Menschen in dieser Gesellschaft lesen vorzugsweise ihre Nachrichten auf toten Baum bzw. durch die Werbung polarisierten Nachrichtenblogs der „Altmedien“. Dadurch haben die Printmedien einen „Heimvorteil“. und werten die meist seriösen Blogs, wie z.b Netzpolitik.org oder lawblog.de ab. Die Frage, die sich dennoch viele Wissenschaftler, Akademiker, Forscher und Studenten stellen ist: Wie kann ich die richtigen Informationen aus dem Netz fischen?
Ich selbst recherchiere bei Wikipedia und überfliege den gewünschten Artikel und klicke auf die genannten Quellen. Verfolge somit die dort genannten Links und überprüfe das vorgegebene Wissen. Es gibt aber nicht nur Wikipedia. Die verschiedenen Suchmaschinen listen mehrere unterschiedliche Ergebnisse zu einem Suchbegriff auf. Ein Überfliegen der Einträge hilft oft einen groben Überblick über die Thematik zu bekommen. Ein Blick auf die Diskussions- und Versionsseiten ist zumindest in der Wikipedia sinnvoll, da so Aktualität und Nachvollziehbarkeit der Informationen auch ohne Registrierung leicht einschätzbar sind. Spätestens mit dieser einfachen Überprüfung, hätten achtsame Journalisten sofort die Manipulation des Namens von zu Guttenberg erkennen können. Anders denkt Bild Chef Kai Diekmann “Wer sich auf Wikipedia verlässt, ist verlassen”.
Manipulation der Informationen durch eine verfälschte Webseite hat zwei Seiten einer Medaille. Zum einen sitzen die Medien sogenannten dem Hoax auf. Zum anderen machen es einige User bewusst. Der Blogger „Fefe“, ein Mitglied des „Chaos Computer Clubs“ hat laut der GoogleReader Statistik rund 2.727 Abonnenten[2]. Er verkündet auf seinem Blog, dass er bewusst Falschmeldungen einbaut:
„Allerdings: Manchmal mache ich das absichtlich. Dieses Blog hat nämlich das Ziel, die Medienkompetenz der Leser zu steigern. Gelegentlich packe ich sogar einen handfesten Hoax oder eine Satire zwischen die anderen Meldungen und schreibe das auch nicht dran.“ [3]
Aber durch Cracker können offizielle und zitierfähige Seiten manipuliert werden. Hier hilft die Nachfrage beim Betreiber der Internetseite. Die Kontaktdaten stehen normalerweise Impressum. Ein fehlendes Impressum ist nicht immer ein Hinweis für eine potentiell falsche Internetseite, jedoch immer mit Vorsicht zu genießen. Ein Impressum ist verpflichtend für diejenigen, die ihre Webseite öffentlich betreiben und die darauf befindlichen Inhalte nicht passwortgeschützt sind. Doch sogar hier haben sich bei meinen eigenen Recherchen zu dieser Aussage Widersprüche ergeben. Ein befreundeter Anwalt sagte vor längerer Zeit zu mir, dass nur Internetseiten mit einer Dienstleistung u.ä. ein Impressum benötigen [4] andererseits lese ich, dass es auch bei Bloggern ratsam wäre, da sie das Blog immer wieder mit Informationen versorgt[5]. Festzuhalten ist, wenn es möglich ist, sollte der Inhalt mir anderen Internetseiten verglichen werden, die sich der gleichen Thematik widmen.
Doch was ist, wenn in den Falschmeldungen der Wurm drin ist, also die Information immer wieder falsch im Netz zu finden ist. Ein Blick in anerkannte Fachbücher und das Aufsuchen eines Experten muss immer noch hinzugezogen werden. Das Wissen der Experten ist häufig die beste Quelle. Verfasste Artikel, Gespräche oder ein schriftlicher Kontakt können helfen, das zu bearbeitende Thema besser zu erfassen und ungeklärte Fragen zu beantworten. Durch das Web 2.0 ist es leichter Experten zu finden. Auch Twitter ist für viele mehr geworden, als die bloße Mitteilung eines Gefühlzustands. Ich hatte für einen politischen Blog einen Countdown für die „Freiheit statt Angst“-Demonstration, zusammen mit einem Redaktionskollegen, verfasst. Viele Artikel, die wir verfasst haben, entstanden in Zusammenarbeit mit anderen Twitterusern. [6] Doch auch hier gilt es kritisch zu sein. Irren ist menschlich. Experten und Dozenten können auch durch die Hilfe von Universitätsfakultäten ausfindig gemacht werden. Viele Universitätsbibliotheken haben Lizenzen zu vielen verschiedenen Datenbanken. Dort können alle Fachreiche durchsucht werden. Die dort gefundene Artikel stehen häufig zum freien Download zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten des Verfassers sind normalerweise vermerkt bzw. auch der Name des Dozenten, der diese Arbeit betreute. Quellen sind immer ein wichtiger Anhaltspunkt für den Leser eines wissenschaftlichen Textes. Somit ist es nachvollziehbar, woher diese Informationen stammen, wenn sie nicht selbst durch Überlegungen bzw. eigene Studien gekommen sind. Alles, was verfasst wird, muss durch Quellen oder Beweisen hinterlegt werden. Sonst ist ein wissenschaftliches Arbeiten nicht möglich. Eine Quellenangabe von einer fundierten und anerkannten wissenschaftlichen Abhandlung ist darum sehr wichtig, selbst dann, wenn man diese widerlegt. Falls die Quelle zu einem späteren Zeitpunkt widerlegt wurde, muss eine Berichtigung der wissenschaftlichen Abhandlung erfolgen. Es muss dadurch immer nachvollziehbar sein, warum es zu dieser und jeder Aussage gekommen ist. Ein anderer Fakt ist zudem, dass es sich hierbei um die Benutzung von geistigen Eigentums geht. Eine Quellenangabe ist deshalb aus den genannten Gründen unverzichtbar.
„Wenn sie mich interessiert“ ist ein großer Kritikpunkt der konventionellen Medien zum Thema Informationsbeschaffung im Internet. Sie behaupten, dass viele Leser sich zu punktuell mit Themen auseinandersetzen und angeblich zu selten sich genauer über dieses Thema in Erfahrung bringen (wollen.) Die Behauptung wird sicherlich durch die vielen (wütenden) Kommentare der Leser fundiert, die unter den einzelnen Artikel stehen. Das ist auch wirklich ein ernsthaftes Problem. Besonders auch ein zwischenmenschliches und kommunikatives Problem. „Don‘t feed the trolls“ ist eine Lebensweisheit aus den Foren dieser Netzwelt. Troll bedeutet, dass sich Menschen in Foren nicht an die gängigen Kommunikationsregeln halten, Leute beleidigen und sogar ein gesamtes Forum unterwandern und kaputt machen können. Manchmal wagen sich diese Menschen raus in das „offene“ Netz (bei Foren muss man sich i.d.R. anmelden. Sind also „geschlossen“) und belästigen die restliche Welt mit ihren oft verqueren Ansichten. Es wird übertrieben und rumgepöbelt und vielleicht sogar mehrere negative Kommentare über einen Benutzer getätigt. Wer viel schreit, der wird eher wahrgenommen. Das gilt auch für das Netz.
Ich sortiere allerdings meine Informationen. Nur so kann ich die massive Informationsflut regulieren, die jeden Tag über mich hineinbricht, wenn ich meinen RSS-Reader öffne. Ich lese maximal 5 verschiedene Blogs und habe den RSS-Feed der Frankfurter Allgemeinen und der Freien Presse abonniert. Jede Woche sind das ca. 1000 Artikel, die ich lesen könnte. Doch ich mache das, was auch jeder Zeitungsleser macht. Ich lese die Überschriften und ggf. die einleitenden Worte und entscheide dann, ob ich diesen Artikel in aller Ausführlichkeit lesen möchte oder nicht. Ich selektiere für mich Interessantes gegen Uninteressantes. Allerdings ist es wichtig von wem ich diese Informationen bekomme. Ist der Artikel wirklich von jemanden, der sich an die Regeln des Journalismus und der Wissenschaft hält, oder ist der Verfasser nur einer von vielen, der gefährliches Halbwissen oder Halbwahrheiten vermittelt. Eine kritische Auseinandersetzung mit den gemeldeten Berichten sollte immer erfolgen und durch das Internet ist es für den medienkompetenten Leser einfacher geworden, die Sachverhalte zu überprüfen. Bei mir hat auch die Abschaffung des Fernsehers auch noch mehr dazu beigetragen, dass ich fast jede Nachrichtenmeldung kritisch hinterfrage, wenn sie mich interessiert. Es ist wichtig, dass man in der Mannigfaltigkeit der Infomationsbeschaffung und der Informationen selbst, nicht das eigentliche Thema, welches einen interessiert oder welches man bearbeitet, aus den Augen verliert. Sich darüber zu informieren, nachzufragen und stets kritisch zu sein, ist unser gutes Recht und eine Errungenschaft der Meinungs- und Pressefreiheit in unserer Gesellschaft. Wir sind verpflichtet diesen klaren Vorteil sinnvoll nutzen und ihn für das Wohl der Menschheit einsetzen. Jeder davon, der sich daran beteiligt, ist ein Teil in einem komplexen System und findet seinen richtigen Platz, wenn er nicht selber aufhört zu fragen und sich selbst Gedanken zu machen.
Abschließend dient das Internet zum schnellen anlesen und sortieren von Informationen. Es ist möglich die gewünschten Information besser zu filtern bzw. auch zu den notwendigen Fachbuch, wo dann das Wissen vertieft werden kann, schneller zu finden. Das spart ungemein an Zeitressourcen, verleitet aber auch zu einer Faulheit. Eine Faulheit, die es erschwert über den Tellerrand hinauszuschauen.
Quellen
[1] http://www.focus.de/digital/computer/innere-sicherheit-netzgemeinde-nimmt-die-terrorwarnung-aufs-korn_aid_574952.html Stand: Dienstag 23.11.2010, 15:20
[2] Stand: 24.11.2010 1:08
[3] http://blog.fefe.de/faq.html
[4] http://www.juraforum.de/gesetze/tmg/5-allgemeine-informationspflichten Stand: Freitag, 10. Dezember 2010, 18:30
[5] http://www.lawblog.de/index.php/archives/2005/09/30/private-blogs-impressumspflicht/
[6] http://piratenpad.de/10-Gruende
Gesamte Erarbeitung des Essays basiert in Abschnitten auf dem Artikel des Spiegels
http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=64197225&aref=image039/2009/02/14/ROSP200900800540056.PDF&thumb=false
und
Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und über das Verhalten bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten für die Technische Universität Chemnitz vom 26. November 2002
http://www.tu-chemnitz.de/forschung/grundsatz.php
Der Jugendmedienschutz Staatsvertrag (JMStV) wurde (vorerst?) begraben
Wie einige unsere Qualitätsmedien berichten, wurde der JMStV nun durch Nordreinwestfahlen abgelehnt. Kurz zum Modus: ein solcher Vertrag muss duch 100% Zustimmung aller Länder durchgewunken werden. Sagt eine Landesregierung in Deutschland “Nein”, dann kommt der Vertrag nicht zu Stande.
Und genau dass ist nun passiert. Die Rot-Grüne Regierung Stimmte gegen diesen Vertrag.
Nun wird das hoch gejubelt und gefeiert, doch welche Konsequenzen hat das genau? Genau genommen hat das lediglich eine Konsequenz, dass der JMStV nicht zum 01.01.2011 in Kraft tritt. Mehr nicht. Wir sind weder vor neuen Dummheiten der Regierung sicher, noch gefeit gegen eine Neuauflage. Denn selbst die NRW Regierung ließ verlauten, dass sie den Vertrag nur aus zwei Gründen abgelehnt haben: einerseits konnte man sich nicht auf einen Konsenz zwischen Rot und Grün einigen und andererseits sieht man technische Schwierigkeiten bei der Umsetzung [1].
Also was ist nun wenn jemand einen noch konsequenteren Bloggerjäger- und Zensurvertrag vorschlägt, der sehr wohl technisch umsetzbar ist? Was dann? Dann ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser durch kommt. Es sei denn, die Regierung sieht Probleme mit den Konsequenzen. Eine für die Regierenden Fatale Konsequenz wäre ein sehr negativer Wahlausgang. Also sollte die Regierung fürchten müssen, so gegen den Willen ihres Volkes zu entscheiden,dass sie nicht mehr Gewählt wird. Frei nach dem Motto: Nehmt uns unsere Stimme und ihr bekommt sie nie wieder.
Eine andere Möglichkeit ist, dass sie sich vor Demonstrationen, die den Normalen Ablauf im Lande gefährden, fürchten müssen. Aber daran müssen wir Deutschen noch arbeiten.
UPDATE:
Ich gebe das in diesem Fall einfach als Zitat aus der Heise wieder:
Andreas Krautscheid, CDU-Fraktion:
[…] [der] neuen JMStV [ist] zwar “in der Tendenz für einen guten Staatsvertrag”. Aber es gebe zu viele Unsicherheiten, so seien etwa die technischen Grundlagen für die Kennzeichnung von Webseiten noch nicht fertiggestellt. […]
Quelle: Heise
Das kling für mich nicht wie eine endgültige Ablehnung, wie sie zur Zeit gefeiert wird.
JMStV im Dezember
Fidel und ich haben uns in der Haupt- und Musikbibliothek in Dresden getroffen und ein wenig über den JMStV gesprochen. Wir haben die rund sechs Monate zusammengefast sowie das Gesetz und deren Entstehungsprozess interpretiert. Ideen „was man machen kann“ bleiben darüber hinaus. Wir können selber Aktivitäten dahin gehend unternehmen um z.B. die Gesellschaft aufzuklären. Sei es über Veranstaltungen zum Thema Computerspiele oder dem Web im weitesten Sinne. Wer sich mit dem juristischen Weg nicht auskennt oder sicher fühlt kann Aufklärungsarbeit machen. (Dauer 0:22:16)
Links:
Webside: Städtische Bibliotheken Dresden
WP: Jugendmedienschutzstaatsvertrag
WP: Kurt Beck
Blogpost: Blogger können leidlich gelassen bleiben
Blogpost: Forderungskatalog des AK Zensur zum JMStV
Blogpost: Offener Brief an die Landtagsfraktion der FDP
Blogpost: JMStV: da muss man doch was tun, verdammt
Blogpost: Lesepflicht für alle: 17 Fragen zum JMStV
Sofort Anhören:
"…es ist immer einfach, die Menschen hinter sich zu bringen…Alles was man ihnen zu erzählen hat ist,..."
- http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=1476
Bericht des Döbelner Bündnisses zur Demo am 6. November
Das Bündnis Döbeln hat nun auch einen Bericht zur Demo In Döbeln veröffentlicht:
Am 21. Oktober 2010 wurde bekannt, dass die „Nationalen Sozialisten Döbeln“ zum dritten Mal in Folge auch für November diesen Jahres eine Demonstration in Döbeln abhalten wollten. Besagte Demonstration wurde für den 06.11.2010 angemeldet und stand unter dem Motto: „Steht auf gegen die Übermacht der Demokraten – Nationalen Sozialismus durchsetzen“. Dies war Anlass erneut ein breites Gegenbündnis ins Leben zu rufen. Dabei gab es von Anfang an das Problem, dass das Thema und besonders der Umgang (sprich geeignete Aktionsformen) mit dem Aufmarsch der Nazis zeitlich verschleppt wurden.…
Döbeln am 6.11. : Kein Sieg der Rechtsradikalen, aber auch kein Sieg der Demokratie
Wie man bereits bei mir im Blog und auf Twitter mitbekommen hat, gab es dieses Wochenende am Samstag den 6.11.2010 eine Kundgebung der Nazis am Bahnhof in Döbeln.
Ein kleiner Erfolg
Immerhin, die zahlreichen Anmeldungen von gleizeitigen Veranstaltungen, Versammlungen, Demonstrationen und Gegendemonstrationen hat bewirkt, dass die “Nationalen Sozialisten”, wie sie sich selbst nennen, zumindest nicht laufen konnten. Das erste mal überhaupt.
Nein diesmal standen sie nur im Regen am Bahnhof und haben sich selbst bespaßt, da sie aufgrund von Desinteresse der Anwohner und sonstiger Absperrung durch die Polizei am Bahnhof unter sich waren.
Die Verbote und das VG Chemnitz
Doch das Wochenende hatte auch viele Schattenseiten. Die erste unverständliche Maßnahme kam vom Chemnitzer Verwaltungsgericht. nachdem am Donnerstag Abend alle Demonstrationen, enschließlich die der Nazis verboten wurden, gab es eine Reihe von Widersprüchen. Das Chemnitzer Verwaltungsgericht entschied das nur die “Nationalen Sozialisten” ihre Kundgebung durchführen dürfen und das auch noch unter dem offensichtlich staats- und demokratiefeindlichen Motto “gegen Übermacht der Demokraten, Nationalen Sozialismus durchsetzen”. Egal wie man dazu steht muss man natürlich auch mehr oder minder kritischen “Meinungs”äußerungen platz gewehren.
Das aber alle demokratischen Veranstaltungen sowie alle Gegenkundgebungen verboten wurden, kann ich absolut nicht nachvollziehen und sehe es als eindeutiges Statement des Verwaltungsgerichts in Chemnitz.
Die Presse und Medien hab jedoch gesehen, dass die Veranstaltung eher ein Witz als Ernst ist. Wie z.B. der MDR:
Wobei man diese Gruppen nicht unterschätzen sollte. Gerade die mit Anwesende Division Döbeln. Einige der Nazis sind aus der Gruppe ausgebrochen, um durch die Stadt und die Umgebung des Kundgebungsortes zu Laufen und Mitbürger zu bedrohen und anzupöbeln. Je nach Ort ging die Polizei mit mehr oder weniger Elan dazwischen.
Auch im vorhinein gab es immer wieder Drohnungen gegen den Treibhaus e.V.. Auch wurden zwei PKW der Treibhaus Mitarbeiter abgefackelt und mehrfach versucht das Gebäude des Vereins (“Café Courage”) anzuzünden.
Demokratie? Heute nicht!
Apropos Polizei. Diese hat an diesem Tag auch ein wenig außerhalb der “normalen” demokratischen Mittel gearbeitet. Das erste was passierte war, dass die Spontane Kundgebung nahe am Bahnhof, welche rechtlich einwandfrei legitimiert war, in nur sehr geringem Maße durchgelassen wurde und als ein paar wenige Hinter der Polizeiabsperrung waren wusste schlagartig kein Polizist mehr davon und hat keine Weiteren Demonstranten passieren lassen. In Folge dessen wurde eine Zone um den Bahnhof als Verbotszone für Kundgebungen definiert. Kurz entschlossen machten sich Menschen auf und beschlossen nahe dieser Zone die Kundgebung statt finden zu lassen. Darauf hin wurde die eben genannte Zone einfach willkürlich bis auf ca. 850m Um den Bahnhof (Burgstraße 29) ausgeweitet.
Andere Meinung unerwünscht!
Auch haben einzelne Polizisten die Chance ergriffen und die Gegendemonstranten schikaniert. Zwei Personen die die Polizeisperre passieren wollten wurden bei der Personenkontrolle gebeten die Turnschuhe auszuziehen, im Regen! Keine Ahnung wer so etwas legitimiert. Ich denke niemand.
Schon viel geschrieben, aber ein 2. Teil folgt, ich muss jetzt erst mal wieder runterkommen. Danke fürs lesen.
Piratendemo wurde verboten, Nazis wurden erlaubt
Die demo der Piraten am morgigen Samstag den 6.11. wurde verboten, die Nazis dürfen jedoch ihre Kundgebung halten. Meinungsfreiheit gibt es also nur auf zuteilung, oder wie darf ich das verstehen?
Es wird aber eine nachträglich genehmigte Kundgebung am Wettinplatz geben (Infos siehe http://treibhaus-doebeln.de/ )
Aufruf: Kulturelle Vielfalt und politischer Pluralismus lässt keinen Raum für Nazis!
Am Samstag den 6.November marschieren Nazis wieder in Döbeln wieder auf, um “für unsere Heimat” zu demonstrieren. Jedoch sind es gerade sie, die in Döbeln, Mittweida und Umgebung versuchen “unsere Heimat” zu einem hasserfüllten Ort zu machen, in dem jeder unter der Angst, Gewalt angetan zu bekommen, nicht mehr in Frieden leben kann.
Darum rufe ich hiermit auf:
Kommt nach Döbeln und demonstriert Für kulturelle Vielfalt und politischen Pluralismus und zeigt damit das dieser Grundsatz keinen Platz für Nazis lässt.
Die Versammlung unter diesem Motto beginnt am Samstag den 6.11., 9:50Uhr am Sternplatz in Döbeln. (Google Maps)
Nochmal wiederholt für alle Chemnitzer: kommt Samstag 7:45 an den Hauptbahnhof (Vorplatz) Chemnitz, wir werden dort zusammen fahren.
Am 6.November marschieren sie wieder für die Unterdrückung, für Gewalt
UPDATE: AKTUELLER AUFRUF zur von mir angemeldeten Demo.
ich habe soeben den Aufruf vom Bündnis “Döbeln für eine aktive Demokratie” erhalten und möchte hier zur Beteiligung aufrufen:
Döbeln: Kein Ort für Neonazis!
Brauner Hetze am 6.11.2010 entgegentreten!Das Bündnis „Döbeln für eine aktive Demokratie“ ruft auf, sich am kommenden Samstag, den 6.11.2010 ab 10:00Uhr dem Aufmarsch der “Nationalen Sozialisten Döbeln” entgegenzustellen.
Nachdem die Nazis im November der beiden Vorjahre in unserer Stadt relativ ungestört demonstrieren konnten, soll ihnen dies in diesem Jahr nicht gelingen! Der Aufmarsch unter dem Motto „Steht auf gegen die Übermacht der Demokraten – Nationalen Sozialismus durchsetzen!“ ist ein deutlicher Angriff auf unsere demokratischen Grundrechte und unsere demokratisch verfasste Gesellschaft. Wir laden alle BürgerInnen ein, sich an unserem friedlichen, kreativen und entschlossen Protest zu beteiligen. Gleichzeitig erklären wir uns solidarisch mit allen Menschen, die an diesem Tag friedlich ihren Unmut über den Neonaziaufmarsch an verschiedenen Orten in Döbeln zum Ausdruck bringen.Döbeln gilt den Nazis als Auftakt einer Demo-Kampagne in Südsachsen. Seit Mitte Oktober versucht das Freie Netz im Landkreis Leipzig Ähnliches: an bereits vier Wochenenden fanden in verschiedenen Kleinstädten Kundgebungen unter dem Motto “Unsere Heimat stirbt!” statt. Diese wurden jeweils kurzfristig angemeldet.
Auch die Demonstration in Döbeln ist erst seit dem 21.10. bekannt. Die Aktivitäten der hiesigen Szene haben sich in der letzten Zeit qualitativ und quantitativ verstärkt: erinnert sei an die Brandanschläge im Juli und August diesen Jahres. Einmal betraf es die Autos von MitarbeiterInnen des soziokulturellen Vereins Treibhaus e.V., einmal wurde ein Transparent am Treibhaus angezündet. Wir laden deshalb Alle ein, die unseren Aktionskonsens des friedlichen und kreativen Protestes teilen: Zeigt euch solidarisch und kommt mit nach Döbeln!
Wir wollen die Neonaziaufmärsche nicht nur in Großstädten verhindern, sondern insbesondere im ländlichen Raum, wo sie sich sicher und ungestört fühlen!Wir wollen keinen antidemokratischen und menschenverachtenden “nationalen Sozialismus” sondern eine offene, pluralistische und demokratische Gesellschaft, in der soziale Rechte jedem und jeder zustehen! Steht mit uns zusammen am 6.11.2010 dafür ein!
Meine Kommentare dazu:
Erstens sollten wir allen Bürgern zeigen, dass es mehr als nur 1-2 Seiten gibt, also alternativen aufzeigen, Pluralismus leben. des weiteren haben die Nazis erst seit ein paar Jahren wieder eine Plattform in DL, dass kann und will keiner tolerieren. DL war Ende der Neunziger nahezu frei von diesen Leuten und soll es auch wieder sein.
Bedenkt, dass es im Herzen der Drei Großstädte liegt. Auch die geografische Entfernung, die zu allen 3 Städten nur von dort aus so kurz und gleich lang ist, hat für diese Gruppierungen vorteile sowie die gleichzeitige nähe zu Mittweida.
Kurz um: kommt nach Döbeln. So zahlreich wie möglich, das ist verdammt
viel wichtiger als hier in Chemnitz zu blockeieren.
HINKOMMEN FÜR ALLE CHEMNITZER:
08:05 fährt der letzte Zug vor 10uhr Ich schlage vor alle die mit der Bahn hinwollen nehmen den.
Also: Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz, 7:45, ja 7:45 ist früh, aber notwendig, Sachsentickets verhandeln wir vor Ort.
Bayern: Ihr stellt euch gerade ein Armutszeugnis aus
Weil wir noch nicht alle mitbekommen haben wie sinn- und hirnbefreit Netzsperren sind, kommt es zu soetwas: Musterland Bayern: Initiative für ein sauberes Internet an bayerischen Schulen
Und Bayern will die Vorreiterrolle in ausgeprägten konservativen und verdummenden Verhalten darstellen. Super … Ich frage mich ob einer von diesen Menschen irgendwann einmal angefangen hat darüber Nachzudenken ob es auch sinnvoll ist, Kinder von Alltagssituationen, wie Dränglern im Bus, hänselnden Kindern oder Ähnlichem, fern zu halten.
Ist es doch nicht schlicht weg unlogisch, dass Kinder den kompetenten Umgang mit Medien lernen sollen, indem man ihnen alles filtert? Man erzieht sich dumme Jugendliche, die nicht in der Lage sind, mit Informationen umzugehen und alles für wahr hinnehmen, weil sie nie gelernt haben, was es bedeutet in der freien Informationswelt zu leben. Eine diktatorische-totalitäre Zensur sagt ihnen was wahr und was falsch ist, wozu dann noch denken?
Bayern: Ihr stellt euch gerade ein Armutszeugnis aus, ein Armutszeugnis dass die Angst vor neuem in euren konservativen Hirnen soweit geht dass man “das Neue” den Kindern besser vorenthält.
Wie soll es denn dann weitergehen? Wollt ihr jetzt auch die Zeitungen zensieren, damit nicht drin steht, wenn es Gewalt gab? Nein eure klassischen Medien greift ihr nicht an, niemals. Oder doch?
Crosspost: Hinter verschlossenen Türen: ACTA
Das Thema Acta ist verdammt wichtig. Viel wird über die Zukunft uns aller Menschen hinter verschlossenen Türen von wenigen entschieden. Und diesmal sind es nicht einmal von uns gewählte. Denn die, die wir gewählt haben werden nur noch zum Nicken und Lächeln gebraucht… Aber worum es in Acta geht, und was daran die schwerwiegenden Probleme Darstellt erfahrt ihr in dem Folgenden Vortrag. Darum mal wieder ein Crosspost:
Andre, der in Münster den Vortrag zum neuen Personalausweis gehalten hat, hatte mich vor einiger Zeit gefragt ob ich nicht in Bochum im Labor einen kurzen Vortrag über ACTA halten könnte. Und eigentlich hätte ich das auch gerne getan. Aber leider ist mir dann der Umzug nach Frankfurt kurzfristig dazwischen gekommen. Erfreulicherweise hat sich aber Philip bereit erklärt die Aktion zu übernehmen und für mich einzuspringen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Gestern Abend fand der Vortrag statt und freundlicherweise wurde der Vortrag nicht nur live gestreamt sondern auch aufgezeichnet. Hier eingebettet findet ihr die Aufzeichnung.
Quelle: Gedankenstücke
Datenspuren 2010 – mind the gap
Am Wochenende fanden die „Datenspuren“ eine jährliche Veranstaltung vom Chaos Computer Club in Dresden statt. Das Motto „mind the gap“ versuchen Fidel und ich auf unsere Art etwas zu deuten. Eindeutig wahr der Post-Privacy-Gedanke im Vordergrund. Am Samstag Abend gab es eine Podiumsdiskussion dazu. Fidel und ich sprechen mit Plomlompom a.k.a Christian Heller, einer der Diskutanten. Danach gibt mir noch Björn von CAcert Auskunft wie das System zum Signieren von Mails und Dokumenten funktioniert. (Dauer 0:32:22)
Links:
Twitter: @plomlompom
WP: Peter Kruse
Podcast: CRE165 – Privatsphäre
WP: CAcert
Website: cacert.org
WP: Öffentlicher Schlüssel
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Grundlose Polizeigewalt bei S21
Ich bin zwar eigentlich kein Fan von eingebetteten Videos aber in diesem Falle geht es leider nicht anders. Auf den untenstehenden Videos ist sehr gut zu erkennen wie einzelne Polizisten ohne jeglichen erkennbaren Grund auf die friedliche Menge losgehen. Es gibt einfach keine Ausrede wie “Steine werfen” mehr. Es wird sich umgeschaut ob auch genug zu einem hinschauen und dann losgefeuert. Dumm nur was wie bereits erwähnt genug Kameras laufen und sich diese Polizisten noch nicht daran gewöhnt haben.
Auffällig oft fällt dabei dieser Polizist in den Videos auf. Aber seht selbst. (besonders krass erstes Video ab 1:22 ca. Danke an Heinz für den Hinweis.)
Quelle: Youtube
Quelle: Youtube
Landesplenum 2010.3 “Attac”
Am Sonntag den 3. Oktober 2010 hatten wir bei unseren dritten Landesplenum Eckhard und Jan von Attac zu Gast. Eckhard hat uns einen sehr interessanten Vortrag zum Thema Geld gehalten. Wie aktuell unser Geldsystem läuft und wo da die Probleme sind. Aufbauend darauf welche Forderungen man an die Politik stellen muss. Meike und ich haben die Beiden nach dem Vortrag noch zu einem kleinen Gespräch eingeladen. Wir reden nicht nur über Geld auch ein wenig über Attac allgemein. (Dauer 0:23:04)
Links:
Website: Attac
Website: Europäische Zentralbank
WP: Europäische Zentralbank
WP: Geld
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Gedächtnisprotokoll des an den Augen schwer verletzten Herrn
CROSSPOST Original: www.bei-abriss-aufstand.de / Translatet English Version here
Vorwort der Redaktion:
Ihr alle kennt das furchtbare Bild ja, da es aber von der dpa ist, wollen wir keinen Copryrightkonflikt heraufbeschwören. Falls uns jetzt gleich der Server abstürzt, entschuldigen wir uns im Voraus dafür.Ich stand im Schlosspark auf der Straße Richtung Cafe Nil. Links von mir ein kleiner Hügel mit grün uniformierten Polizisten. Einige Menschen, darunter viele Schüler standen bei den Polizisten. Wir fragten uns, was die Polizei vorhätte. Dann wurden von den Polizisten grüne Hamburger Gitter vorgetragen und aufgestellt. Wir vermuteten, dass die Polizei langsam nach vorne rücken wolle um uns zurückzudrängen. Die Schüler wurden aufgebracht und riefen Parolen wie „oben bleiben“ und ähnliches.
Die Gitter wurden von den Beamten von einem Lastwagen geholt und hergetragen, der auf der Strasse Richtung Cafe Nil stand. Jetzt entdeckte ich in der Nähe der Lastwagen auch zwei Wasserwerfer und einen Scheinwerferwagen.
Ich redete mit den jungen Leuten und merkte, dass viele unter ihnen sehr erbost waren. Die Beamten gingen jetzt zum Teil sehr grob mit den Jugendlichen um und schubsten sie. Dann stand ich mit den jungen Leuten etwas seitlich an der Strasse, da entdeckte ich, dass Riesenfontänen halbschräg nach oben aus einem Wasserwerfer kamen. Ich wurde nass und viele mussten husten, weil das Wasser Reizgas enthielt. Es war wie ein starker Regen von oben. Die Schüler waren sehr erbost. Ich war auch sehr erbost, und sprach mit den Schülern über ihre Erfahrungen, die sie jetzt mit dem Staat machen. Das Echo war überwiegend sehr negativ.
Die jungen Leute versuchten sich mit Planen zu schützen, die sie in ca Zehnergruppen über sich spannten. Das war relativ dünne Folie. Der Wasserwerfer begann jetzt nicht mehr nach oben, sondern nach vorne zu spritzen und fuhr sehr langsam nach vorne indem er die Schüler durch den Wasserstrahl vertrieb. Vor dem Wasserwerfer waren schwarz uniformierte Polizisten. Ich sah, wie etliche Schüler über Biertische und Bänke stürzten, die auf dem Weg standen. Viele lagen am Boden.
Von der Seite des Wasserwerfers schoben uns die Schwarzen Polizisten in die Richtung zu auf die Hamburger Gitter der grünen Polizisten. Wir waren dicht an dicht eingezwängt und wussten nicht, wo wir hingehen sollten. Es lagen inzwischen viele Schüler am Boden und über den Bänken. Als ich dies sah, wollte ich um die Kinder zu schützen, dem Wasserwerferfahrer und den anderen Beamten signalisieren, diesen Einsatz abzubrechen.
Ich erhob meine Arme und winkte mit beiden Armen dem Wasserwerferfahrer und den anderen Beamten zu, um sie zum Einhalten zu bewegen. Ich hoffte, dass sie vor meinem Alter etwas mehr Respekt haben würden als vor den Schülern. Als ich merkte, dass dies vergeblich war, wollte ich weggehen in Richtung Biergarten. Das gelang mir nicht, da die Menschen sehr dicht zusammengepresst waren.
Dann begann der Wasserwerfer von Neuem zu sprühen, mehr auf der linken Seite vom Wasserwerfer aus gesehen, wo auch ich stand. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, um mich herum stürzten die jungen Leute übereinander und ich über sie.
Ich versuchte wiederum durch Zeichen mit beiden Armen in Richtung des Wasserwerfers den Beamten im Wasserwerfer zum Aufhören zu bewegen. Da bekam ich einen sehr starken Strahl ins Gesicht, ich stürzte und verlor das Bewusstsein. Zwei Menschen haben mich da herausgeholt und in Sicherheit gebracht.
Aufgenommen am 1.10.2010 um ca. 17.00Uhr
Mein Gesamtkommentar zu den Ereignissen: Wir schweigen nicht!
Videos zum Gewaltsamen vorgehen: Grundlose Polizeigewalt
[UPDATE]: Der Mann hat eine Chance das Augenlicht wieder zurück zu erlangen: stern.de dazu.
Wir schweigen nicht …
Lang, viel zu lang lag das Monopol der Informationsverbreitung bei den konventionellen Medien. Diese wiederum haben sich aus unterschiedlichste Gründen eine einseitige Darstellungsweise angewöhnt. Lange genug besteht der Kapitalismus und diese Demokratie in unseren Landen um mittlerweile zum Alltag zu gehören. Aber wie in jeder Beziehung ist Alltag manchmal genau das Problem. Die Konzentration richtet sich immer weiter auf einen Punkt und weg von der Breite.
Nun, da wir auch ein Medium haben können wir uns selbst versorgen, wir sind autark geworden. Nicht mehr nur die Einwegmedien haben das Monopol, jeder von uns kann gleichberechtigt mit den mittlerweile rostenden Medien Informationen verbreiten. Und wir sind schneller. Twitter, Facebook, Identi.ca, jabber, icq &co, alles Dinge die in unserer Welt die Geschwindigkeit bringen und verhindern das Informationen erst nach 24 Stunden, nachdem sie durch 5 Hände gekürzt wurden, an die Öffentlichkeit gelangen.
Auch hat es keinen Sinn mehr uns eine Kamera auf der Demo weg zu nehmen und undemokratisch Löschen oder Herausgabe der Speichermedien zu verlangen. Der Großteil der Daten ist bereits über die Welt verteilt. Dumm das die Wahrheit nun so unvorbereitet verbreitet wird …
Die Proteste der letzten zeit spiegeln genau das wieder. Weder die Menschen auf der “Freiheit Statt Angst” noch die Atomgegner noch die Gegner des milliardenschweren Projektes “Stuttgart 21″ lassen sich taub, stumm und blind schalten. Wir sind hier. Und wir rede und schweigen nicht. Im Gegenteil. Zahllose Videos werden solange verbreitet bis keiner mehr sie löschen kann. Das Internet vergisst nichts! Ebenso viele Blogeinträge und Augenzeugenberichte werden verfasst und ohne Redakteur veröffentlicht. Auf diesem Wege kann keiner mehr verhindern, dass alle sehen wenn auch Polizisten, Polizeichefs und Innenminister falsch Aussagen.
Wir sind da. Und man wird uns nicht los. Es ist auch unser Leben, Staat und Land. Vergesst dies nicht.
an alle die sich angesprochen fühlen …
Schwabenstreich Dresden
Bundesweit formierten sich spontan kleine Aktionen um Solidarität mit den Opfern der Demonstranten von Stuttgart 21 zu zeigen. In Dresden trafen sich etwa bis zu 250 Menschen am Albertplatz und demonstrierten friedlich bis zum Neustädter Bahnhof. (Dauer 0:15:10)
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LPT Kandidatenbefragung – Gregor Schäfer
In unserer letzten Folge der Kandidatenvorstellung habe ich Gregor Schäfer a.k.a “Fidel Karsto” im Gespräch. Er kandidiert als politischer Geschäftsführer. (Dauer 0:15:48)
Links:
PW: Gregor im Piratenwiki
Twitter: @fidelkarsto
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LPT Kandidatenbefragung – Andreas Romeyke
Diesmal im Gespräch per Telefon Andreas Romeyke a.k.a „art1pirat“. Er kandidiert als Vorstandsvorsitzender. (Dauer 0:13:12)
Links:
PW: Andreas im Piratenwiki
Twitter: @art1pirat
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LPT Kandidatenbefragung – Stefan Hofman
Stefan Hofmann a.k.a „Murray“ stellt sich vor. Er kandidiert für den Posten des Generalsekretärs. (Dauer 0:15:58)
Links:
PW: Stefan im Piratenwiki
Twitter: @Murray_DD
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LPT Kandidatenbefragung – André Stüwe
In dieser Sendung im Gespräch André Stüwe a.k.a „Nobodystranger“.
Er ist aktuell Vorstandsvorsitzender und kandidiert als Beisitzer mit der Funktion des politischen Geschäftsführers. (Dauer 0:15:49)
Links:
PW: André im Piratenwiki
Twitter: @nobody1974
Blog: Zensur ist toll
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LPT Kandidatenbefragung – Meike Martin
In dieser Sendung stellt sich Meike Martin a.k.a „Skapiratin“ vor. Sie kandidiert als Vorstandsvorsitzende im Landesverband. (Dauer 0:14:30)
Links:
PW: Meike Martin im Piratenwiki
Twitter: @skapiratin
Blog: Meike’s Blog
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LPT Kandidatenbefragung – Torsten Fehre
In dieser Folge stellt sich Torsten Fehre a.k.a „haibaer“ vor, der für das Amt des Generalsekretärs kandidiert. (Dauer 0:15:19)
Links:
PW: Torsten Fehre im Piratenwiki
Twitter: @haibaer76
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LPT Kandidatenbefragung – Tilo Schneider
Hier geht es weiter mit den Interviews unserer Kandidaten. Heute habe ich Tilo Schneider im Gespräch, der aktuell Beisitzer ist und zur Wiederwahl antritt. (Dauer 0:16:19)
Links:
PW: Tilo Schneider im Piratenwiki
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LPT Kandidatenbefragung – Thomas Herzog
Etwa eine Woche lang werden sich hier die Vorstandskandidaten für unseren kommenden Landesparteitag vorstellen. Den Anfang macht Thomas Herzog a.k.a „Loralitilli“ der als Beisitzer mit der Funktion des Politischen Geschäftsführers“ kandidiert. (Dauer 0:14:32)
Links:
PW: Thomas Herzog im Piratenwiki
Twitter: @DasLlama
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Dresden KPT10
In Dresden hatten wir heute unsere Hauptversammlung. In etwa 5 Stunden stimmten 18 Piraten über 5 Satzungsänderungsanträge ab und wählten einen neuen Vorstand. Torsten sprach kurz mit den frisch gewählten Vorstandsmitgliedern über die Veranstaltung. (Dauer 0:07:00)
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OptOutDay / JMStV
Wir waren am Freitag den 17.09.2010 In der Dresdner Innenstadt unterwegs um die Bürger über den Verkauf ihrer Meldedaten aufzuklären. Unterm Strich müssen wir eingestehen, dass das Interesse der Passanten nicht sehr groß war. Es ist schwer ein solch komplexes Thema unter die Menschen zu bringen. Es fehlt am kurzen knackigen Slogan. Für solche Aktivitäten bietet sich in Zukunft ein Stand an, welcher eine bessere Signalwirkung erzeugt.
Fidel berichtet uns ab ca. 12:55 ein wenig über die Anhörung zum JMStV, welche am Montag den 13.09.2010 im Sächsischen Landtag statt fand. (Dauer 0:34:00)
Links:
Website: OptOutDay
WP: Sächsischer Landtag
Website: Sächsischer Landtag
WP: Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Website: KJM
WP: JMStV
Website: ijAB
WP: Kurt Starke
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#FSA10.3 “wir haben die FDP überholt”
Eine kreative, friedliche Demo ging zu Ende. Wir liefen nach der Endkundgebung noch ein wenig über den Potsdamer Platz umher und haben unter anderen mit Wolfgang Dudda unseren Gensek und Markus Beckedal von netzpolitik.org kurz sprechen können. Es lohnt sich auf die Straße zu gehen. Wir nehmen eine ganze Kiste positiver Eindrücke mit und freuen uns schon auf die FSA 2011. (Dauer 0:31:14)
Links:
WP: Nationaler IT-Gipfel
BMWi: 5ter IT Gipfel 7.12.2010 Dresden
WP: Weltgipfel zur Informationsgesellschaft
WP: Internet Governance Forum
Website: the Internet Governance Forum
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